Superlevel

Autorenarchiv

Mixtape #4 – Hug Me Not

Oh, ist es denn schon wieder soweit? Ja! Gerne. Danke. Bitte. Das von euch zurecht bedingungslos geliebte und stets heiß ersehnte Mixtape eures Lieblingsblogs der ganzen Internetzwelt geht in die vierte Runde. Vier ist eine sehr schöne Zahl. Und wenn man sie verdoppelt, ergibt dies sogar eine wohlgeformte Acht. Oh, das ist eine passende Überleitung, denn exakt diese Anzahl an Tracks habe ich für euch vermixt. Wie immer stammt das Cover von Kollege Dom, und das Dings kommt nach dem Bums.

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Eunaborb

Eunaborb ist eines dieser Spiele, die einem bereits im einstelligen Levelbereich jeden Nerv rauben können. Die Aufgabe besteht darin, die Kugel per Drag & Drop möglichst schnell und unkompliziert zum Ziel zu befördern, ohne dabei den Rand des Spielfeldes zu übertreten.

Klingt nicht sonderlich aufregend, sorgte bei mir aber bereits im dritten Level dafür, dass sich in meinem Kopf ein ganzes Meer von Kraftausdrücken anstaute, die ich hier aus verfickten Jugendschutzgründen nicht preisgeben möchte. Denn: Je kleiner die Stege, desto schwieriger wird das Unterfangen. Der knallige Soundtrack tut da sein Übriges. Ich vergebe 4 von 5 AG§$ÖRLJ§%§$.

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Verlosung: „Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden“ Collector’s Edition (PS3) von Warner

Das Gewinnspiel ist beendet. Flo kann man in der Pfeife rauchen. Herzlichen Glückwunsch!

Als ich eines Morgens schweißgebadet aufwachte und nach dem zweiten Blinzeln bemerkte, dass ich in einer Höhle lag und nur Dank meiner üppigen Brust- und Beinbehaarung nicht erfroren war, wurde mir schlagartig klar, dass etwas nicht stimmen konnte. Wo war mein Kissen?

Neben mir stand ein Nachttisch aus feinstem Nimbrethilholz, in den ein Name geritzt war: Bolo Burrows of Tuckborough. Das kam mir doch irgendwie bekannt vor. Ich meinte mich an ein kleines Wesen mit großen, haarigen Füßen zu erinnern, dem ich vor Jahren einmal aus Versehen den linken Hoden eines Annabon ins Gesicht warf. Da ich seinerzeit sofort das Weite suchte, konnte ich natürlich nicht ahnen, was dieser Zwischenfall noch nach sich ziehen würde.

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Alter Ego

Ich bin hier ja so etwas wie der Experte für Spiele, die einem das Hirn verdrehen, je länger man sich mit ihnen beschäftigt. Aktuellstes Beispiel: Alter Ego. Der Name ist Programm, denn als blauer Pixelavatar steuert man zeitgleich und spiegelverkehrt sein durchsichtiges Ebenbild. Per Tastendruck wird die Position getauscht, sodass auch zunächst unerreichbare Areale betreten werden können. Pro Level steht nur eine bestimmte Anzahl an Wechselmöglichkeiten zur Verfügung. Den Soundtrack zum Spiel gibt es bei Ubiktune, ein erklärendes Video nach dem Klick.

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Verlosung: „F.E.A.R. 3 – Collector’s Edition“ (PC) von Warner Interactive

Das Gewinnspiel ist beendet. Fabian darf jetzt kreischend im Kreis laufen (vor Freude). Herzlichen Glückwunsch!

Angst ist ein Gefühlszustand, den ich mir nicht leisten kann. Nicht, weil ich zu cool bin für diese Welt (das auch). Nein, ich bin ein sehr schreckhafter Mensch, der zusammenzuckt, sobald eine Spinne in seinem Sichtfeld auftaucht, die sich bei näherer Betrachtung als Schattenwurf eines im Wind wehenden Blattes entpuppt (oder so). Ebenso verhält es sich bei mir mit PC-Spielen, die Bit für Bit auf Grusel und Horror getrimt sind. Ich halte im Schnitt 5 Minuten in einem solchen Produkt aus — aber auch nur, weil ich mich in Zeitlupe von Ecke zu Ecke schleiche und alle drei Sekunden speichere, falls das Spiel es erlaubt. Eine kalte Maushand und ein vor Adrenalin zuckender Körper sind das Resultat. Ja, ich bin ein Opfer.

Nun haben wir hier die „F.E.A.R. 3 – Collector’s Edition“ (PC) inklusive „Glow in the Dark“-ALMA Figur, Steelbook, In-Game-Waffen “The Hammer” und FEAR 3 Comic-Heft von DC Comics rumliegen und aufgrund der vorstehenden Begebenheiten keine Verwendung dafür. Wir beschlossen also kurzerhand, dieses Paket an einen von euch Angsthasen zu verlosen. Was ihr dafür tun müsst, steht in den Teilnahmebedingungen. Ich bin dann mal weiter Zwiebeln schneiden.

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Traal

“Ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig.”

So beschreibt der Hitchhiker’s Guide den Gefräßigen Plapperkäfer vom Planet Traal. Rein zufällig ist das eine tolle Überleitung zu dem gleichnamigen Puzzle, welches im Grunde genau auf diesem Spielprinzip beruht.

Der völlig verängstigte und gänzlich unbewaffnete Hauptdarsteller muss durch dunkle Gänge voller Monster schleichen und stets darauf achten, weder entdeckt zu werden noch selbst so ein “dämliches Vieh” vor die Augen zu bekommen. Geschieht dies doch, schreckt der Angsthase zurück und traut sich nicht weiter. Timing und Geduld sind also gefragt. Ich vergebe 5 von 5 Handtüchern.

Alle Wege führen nach Chrome

Als überzeugter Chrome-Nutzer und bekennender Internetnerd habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich erfuhr, dass das hochgelobte Action-Rollenspiel Bastion direkt in Googles Browser spielbar wäre. Gut, dachte ich, vermutlich wieder eine dieser verrückten HTML5-Umsetzungen, an deren Code ich mir die nächsten vierkommafünf Wochen erfolgreich die Zähne ausbeißen werde. Doch es kam anders.

Beinahe hätte ich die rechte Taste meines primären Eingabegerätes bei dem Versuch zerstört, den Quelltext einsehen zu wollen. “Wieso geht das denn nicht?!”, war mein Gedanke, als mir plötzlich zwei Worte entgegenflogen: Native Client. Mithilfe dieser Raketentechnologie wird es Entwicklern ermöglicht, kompilierten C/C++-Code im Browser auszuführen. Es sind keine Plugins oder zeitaufwändigen Download- und Installationsprozesse mehr vonnöten. Zukunft, wir kommen!

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Verlosung: „Batman: Arkham City – Collector’s Edition“ (Xbox360) von WarnerBros

Das Gewinnspiel ist beendet. Bitghost ist Bruce Waynes Vater. Peng!

Alle Besitzer einer Xbox360 aufgepasst! Am heutigen Nikolaustag stecken wir euch (mal wieder) etwas ganz besonderes in den frisch geputzten Winterstiefel: „Batman: Arkham City – Collector’s Edition“. Das Paket enthält neben dem eigentlichen Spiel noch:

  • eine Premium-Statue aus dem Hause Kotobukiya,
  • ein Art-Book für Sammler,
  • die „Iceberg Lounge Challenge Map“ und „Batman: Die Rückkehr des dunklen Ritters Skin“ als DLC,
  • das „Batman: Arkham City Album“ von WaterTower Music als Download sowie
  • den animierten DC Universe Film „Batman: Gotham Knight“.

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Nitrome Must Die!!!!!!!!

Die Pixelschubser von Nitrome sind ja bekanntlich die heimlichen Erfinder von Flash Gordon und verhätscheln uns regelmäßig mit neuen Ergüssen aus ihrem schier unendlich wirkenden Fundus verrückter Ideen für Adobes beliebtestes Browser-Plugin. Kürzlich veröffentlichten die Londoner ihr einhunderstes Spiel und gaben zur Feier des Tages die eigene (virtuelle) Firmenzentrale zum Abschuss frei. Also ran an die Tasten und zur Chefetage durchballern! Nitrome Must Die!!!!

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Monster Bark

In den meisten Fällen sind Spiele rund um, mit, über und von Monstern in einer gewissen Weise gruselig, finster und/oder eklig. Nicht im Fall von Monster Bark. Das Puzzle handelt von einem knuffigen Hund, der sich fröhlich schwänzelnd auf macht, all seine von den bösen Kreaturen verschleppten Spielsachen und Freunde wiederzufinden.

Jeder gerettete Gefährte hat dabei besondere Fähigkeiten, und alle müssen (mittels Zifferntasten) zusammenspielen, um voran zu kommen. Das Verstörende an dieser eigentlich schwierigen Situation aller Beteiligten: Jeder wackelt gut gelaunt mit dem Arsch zum Takt der Hintergrundmusik. Selbst die verschiebbaren Mauern freuen sich wie Bolle, wenn sie bewegt werden. Vielleicht ist das ja auch alles nur ein Traum und die Entwickler des Spiels Protagonisten sind in Wirklichkeit in einem halluzinogenen Delirium gefangen. Unheimlich.

Super Meat Boy Anniversary Pack

Greifen Sie zu! Anlässlich des ersten Geburtstags von Super Meat Boy zeigt Valve an diesem Wochenende guten Geschmack und schnürt ein leckeres Steam-Fleischpaket zusammen. Enthalten sind, neben dem namensgebendem Kultspiel, außerdem noch Half-Life 2, Gish, World of Goo, Aquaria, Braid, Machinarium, BIT.TRIP BEAT, BIT.TRIP RUNNER, VVVVVV sowie diverse Soundtracks und 500g Mett. Geliefert wird zu einem unschlagbar günstigen Preis von nur 22,59 Euro das Kilo. Das Angebot gilt bis morgen, 21. November, 19 Uhr. Vegetarier gehen leider leer aus.

Fail-Deadly

Ein weiser Mann sagte einmal: “Wenn zwei Weltmächte gleichzeitig untergehen, hatte mit Sicherheit Chuck Norris seine Fäuste im Spiel.” Wer diesen schlauen Spruch produziert hat? Keine Ahnung. Vielleicht habe ich ihn mir gerade auch nur ausgedacht.

Fakt ist jedenfalls, dass das Strategiespiel Fail-Deadly genau diesen Ansatz aufgreift und dem Spieler die Macht über zwei verfeindete Armeen verleiht, die er so lange miteinander beschäftigen muss, bis die Atomraketen gestartet wurden. Dafür werden Barracken, Heli-Pads, Power-Upgrades, Panzerfabriken und Abwehrtürme möglichst gleichmäßig unter den Fraktionen verteilt. Gewinnt eine Seite vor dem Atomschlag, ist das Spiel verloren. Klingt verquer, macht aber richtig Laune. Eine interessante Mischung aus Zufall, Geschick, Glück und … Rambo (ohne Messer).

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Sinuous

Die HTML5 Experimente von Hakim El Hattab sollten eigentlich jedem bekannt sein, der sich halbwegs für diese Materie interessiert. Das bereits knapp anderthalb Jahre alte Geschicklichkeitsspiel Sinuous kam mir dennoch erst jetzt vor die Flinte.

Mit der Maus steuert ihr einen türkisfarbenen Punkt durch einen nicht enden wollenden und immer schneller werdenden roten Meteoritenschwarm. Der darf dabei natürlich nicht berührt werden. Wer die zusätzlich vorbei fliegenden Spezialpunkte einsammelt, erhält besondere Fähigkeiten, die dieses schwierige Unterfangen etwas vereinfachen. Und wenn ich jetzt noch länger auf die Diagonalbewegung starre, könnt ihr mich entweder einweisen oder, aufgrund der Hypnosewirkung, Männchen machen lassen. Bei Level 7 mit 12.537 Punkten ist bei mir im Hirn übrigens Schluss. Ich vergebe 4 von 5 Drehwürmern an den Meistbietenden.

100th

Das ist jetzt der gefühlt hunderte Anlauf zu einem Artikel über das kleine Jump’n'Run 100th. Diesmal mache ich es zart und schmerzlos: Ein Pixeljunge schnappt sich einen roten Ballon, um mit diesem quer durch das gesamte Spiel zu gleiten, immer auf der Suche nach willkürlich verteilten Geschenken. Geht der heliumgefüllte Gefährte dabei verloren oder zerplatzt an der Decke, kann sich der Junge jederzeit einen blauen Ersatz besorgen, was allerdings Punkte kostet. Damit ihr nicht wie ich stundenlang umherirrt und einen Weg sucht, der euch in die höher gelegenen Regionen des Puzzles geleitet, sei an dieser Stelle noch der Hinweis gegeben, dass ihr auf den Ballon draufspringen und diesen als Fahrstuhl nutzen könnt. Alles Andere ist pures Ausprobieren und pixelgenaues Timing.

Hörspiel am Sonntag: Kai Meyer

Lang, lang ist’s her, seit wir euch das letzte Mal ein Hörspiel am Sonntag empfohlen haben. Es wird also Zeit, diese Reihe mit einem besonderen Leckerbissen wieder aufleben zu lassen. Auch dieses Mal begeben wir uns in die Welt der Phantastik und greifen nach den Verhörspielungen der Romane von Kai Meyer. Das liegt mir besonders am Herzen, da Meyer in der selben Stadt geboren wurde, in der ich mittlerweile wohne: Lübeck.

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Stealth Bastard: Tactical Espionage Arsehole

Moment, ich muss ein wenig ausholen: Ich liebe ja diese so genannten Schleich-Shooter, in denen man um keinen Preis der Welt auffallen darf und nur aus dem Schatten heraus operiert. Und wenn im Laufe des Spiels kein Gegner zu Schaden kommt, gibt es Extrapunkte. Yay! Angefangen hat es bei mir anno 1998 mit Thief: The Dark Project und setzte sich mit den Shooter-Reihen Deus Ex, Hitman, Splinter Cell und Assassins Creed fort. Jedes dieser Spiele hatte den Nachteil (oder in meinem Fall auch Vorteil), dass man keinen Zeitdruck hatte und in Ruhe jeden Winkel der Spielwelt erkunden und sich die nächste Taktik überlegen konnte. Okay, ich schweife ab…

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The Convergence

The Convergence nutzt das <canvas>-Tag in HTML5 und erfordert, wie die meisten Spiele, die ich in letzter Zeit verbloggt habe, eigentlich mehr als nur zwei Hirnlappen, um weiter als bis zum dritten Level zu kommen. Ziel ist es, Männlein und Weiblein wieder zusammenzubringen. Dabei agiert das jeweils andere Geschlecht genau spiegelverkehrt. Wie in einer echten Beziehung eben. Das Puzzle wurde übrigens mit Construct 2 umgesetzt. Ich vergebe vier von fünf Kondomen Küsschen.

(via)

Roadeo

Wer Roadeo allein spielt und länger als 30 Sekunden überlebt, hat entweder sechs Arme, 12 Hände und zwei Gehirne oder studiert Raketenwissenschaften bei der NASA. Das Multiplayer-Spielprinzip, bei dem der eine Spieler eine Straße bauen und der zweite darauf ein Auto steuern muss, ist mindestens genau so genial wie der Titel des in Unity umgesetzten Spiels. Während der Straßenbauer weder Häuser noch Bäume oder Berge berühren darf, muss der Rennfahrer darauf achten, keine Fußgänger umzufahren oder Kurven zu verpassen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Spielwelt unaufhaltsam fortbewegt und die Spieler so dazu gezwungen werden, nicht länger als 0,2 Sekunden über die nächsten Schritte nachzudenken. Konfus, desorientiert, durcheinander, verpeilt, verwirrt, irritiert, verunsichert, verstört? Seht selbst:

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Sin Car

Zombie Goes Up

Apropos Zombies: Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, welche Gefahren und Hindernisse die bemitleidenswerten Artgenossen bei ihrem Aufstieg aus dem Erdreich überstehen müssen? Nein? Doch! Das Flashgame Zombie Goes Up nimmt sich genau dieser Thematik an. Es ist ein schwieriges Unterfangen, denn ehe so ein putziger Grufti theatralisch die rechte Hand durch die Grasnabe stecken kann, um sich überirdisch an frischem Menschenfleisch laben zu können, muss er zunächst an bösen Maulwürfen, Lavalöchern und Minen vorbei. Erfrischend anderes Spielprinzip im ach so ausgelutschten Zombie-Genre.

CaveTrek

Isometrisch angeordnete Spielfelder rufen bei mir in den ersten Minuten eine gewisse Orientierungslosigkeit hervor, in der ich versuche, meinen zunächst zu 45 Grad geneigten Kopf schrittweise wieder in die Senkrechte zu bekommen. So geschehen bei CaveTrek. In dem Flashgame steuert ihr eine Forscherin durch dunkle Gänge und versucht dabei, alle verfügbaren Schlüssel einzusammeln, um zum nächsten Level zu gelangen. Erschwerend zum Bewegungsproblem kommen noch die zahlreichen Fallen hinzu, die es zu meiden gilt. Außerdem müsst ihr, wie bei einem Puzzle nicht anders zu erwarten, Blöcke umherschieben, um weitere Gänge freizulegen. Die Leertaste ist dabei euer ständiger Begleiter. Allzu oft ist ein Neustart des Levels nämlich unvermeidbar. Ich scheitere übrigens bereits in Level 3. Gnarf!

A Tale by Alex

In dem Plattformer A Tale by Alex steuert ihr einen kleinen Jungen durch ein Wohnzimmer und müsst dabei über Sofas springen und gegen Haustiere kämpfen. Langweilig, hm? Na gut: Nach wenigen Sekunden steuert ihr den selben Jungen durch eine Phantasiewelt mit Lavapfützen und Riesenschildkröten. Langweilig, hm? Okay: Weitere Sekunden später steuert ihr immer noch den selben namensgebenden Jungen, diesmal aber durch einen Wald, und müsst tödlichen Fallen ausweichen und gegen böse Monster kämpfen. Langweilig, hm? Dann sei noch gesagt, dass alle drei Charaktere simultan gesteuert werden müssen, während sich die Spielwelt unaufhaltsam von rechts nach links bewegt. Leute mit Koordinationsproblemen werden also ihre wahre Freude daran haben. Wem das immer noch zu langweilig ist, wird nie in den Rang eines Eroberers aufsteigen und auf ewig ein bettelarmer Untertan bleiben.

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Blipzkrieg

Aaaaachtung! Blipzkrieg macht richtig Laune — und süchtig. Level für Level müsst ihr eure Truppen mit Hilfe der Maus zum Zielportal führen. Den Weg dorthin zeichnet ihr mit gedrückter linker Maustaste auf das Spielfeld und müsst dabei auf Gegner, Barrieren und Geschütztürme achten. Ein Quäntchen Glück Strategie kann hier sehr von Vorteil sein. Durch die Zerstörung gegnerischer Generatoren etwa optimiert ihr eure Überlebenschance um ein Vielfaches. Wer schon immer mal Captain sein wollte, greift zu!

Mega Mash

Es gibt mal wieder Neues aus dem Hause Nitrome. Sieben Retrogames in einem — ein Sonderangebot sozusagen. Die Rede ist von Mega Mash. Während ihr im flauschig-kuscheligen Pelzmantel eines immer gut gelaunten Häschens von Plattform zu Plattform hüpft und dabei leckere Möhren einsammelt, sitzt ihr im nächsten Moment in einem interstellaren Raumschiff und fliegt durch ein Asteroidenfeld. Kurz darauf legt ihr als Blast-Man Joe hochexplosive Bomben oder schwingt euch als Ninja Takeshi von Wand zu Wand. Alle Spiele fügen sich wunderbar in die von Nitrome gewohnte wohlige Spielatmosphäre ein. Fein.

Platformance: Temple Death

Obwohl ich ein Windows Phone 7 besitze und auch intensiv nutze, bin ich der wohl größte Grobmotoriker der mobilen Welt, wenn es darum geht, auf dem Gerät ein Spiel zu zocken, bei dem ich beide Daumen völlig unabhängig voneinander bewegen muss. So auch in dem sehr schön anzusehenden Plattformer PLATFORMANCE: Temple Death von Magiko Gaming. Als Pixel-Indiana-Jones hüpft ihr auf einer einzigen Map von einer Falle in die nächste und spielt zusätzlich noch gegen die Zeit, da ihr von dem Tempelgeist verfolgt werdet. Holt er euch ein, ist das Spiel vorbei. Mich hat es 164 Tode gekostet bis ich wieder von vorn beginnen durfte (auf dem Schwierigkeitsgrad Hardcore wohl gemerkt). Das Indiegame ist auch für die Xbox erhältlich, kostet 80 MSPoints (oder 99 Cent im Marketplace) und ist mit dem Gamepad vermutlich um ein vielfaches einfacher zu handhaben als mit zwei Daumen. Der Soundtrack ist übrigens sehr fein. Ich vergebe 4 von 5 Tempelfackeln.

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