
(Foto: catcubed)
*Hallo Zielgruppe,
Eine Woche Superlevel. Während ich dies schreibe, ist es Samstag Nacht. Ich ziehe dies jenen Partys und Clubs vor, in denen normale Menschen angeblich um diese Uhrzeiten herumhängen und Spaß haben wollen. Aber das ist okay. Denn ich liebe, was ich tue. Und die auch.
Ich mag diese Aussage. Menschen, die lieben was sie tun. Menschen, die ein Hobby haben, und damit niemandem auf die Nerven gehen. Ich mag den Rahmen, der sich damit ziehen lässt. Denn darunter fallen fast alle Menschen mit Hobby. Vom Briefmarkensammler über den Szene-Uploader Kleingärtner bis zu dem Typen, der sich an Wochenenden ein Kettenhemd anzieht und auf LARPs geht. Oder die würdelosen Cosplayer auf der gamescom. Ich finde das super. Denn durch solche Menschen entstehen großartige Dinge.
Darüber wird meine kleine Artikelserie handeln. Nein, keine Artikelserie. Die finde ich doof und unübersichtlich. (No offense, liebe Konkurrenten.) Denn eigentlich drehen sich alle (meine) Beiträge um dieses Thema. Da sind Menschen, die ihre Freizeit opfern, um auf uralter Hardware Musik zu machen, einfach weil sie den Sound und die absichtliche Einschränkung lieben. Die, die in ihrer Freizeit Spiele programmieren, die nur eine Hand voll Menschen je spielen werden, einfach aus purer Begeisterung für das Programmieren. Oder Menschen, die ihr Lieblingsspiel auseinandernehmen, es studieren, modifizieren, nachbauen und ihre Ergebnisse mit ihren Freunden teilen.
Wir leben, was Gaming und die Kreativität im Netz betrifft, in einem Goldenen Zeitalter. Noch nie hat es so viel Innovation und Inhalte und Vielfalt gleichzeitig gegeben. Dank einfach zu erlernender Tools wie Game Maker, Construct und Unity kann jeder und seine Oma ein Spiel entwickeln. Die Indie-Szene wird langsam erwachsen und das Computerspiel – in Zeiten wo jeder eine Farmville spielende Tante auf Facebook hat – langsam aber sicher als Medium und Kunstform akzeptiert.
Die Konkurrenz startet Artikelserien, die mit “Retro” beginnen. Ich schreibe Blogeinträge über Dinge, die andere lieben, die mir gefallen, und von denen ich glaube, dass sie euch gefallen könnten.
/manifest
(Künftige Themenbereiche können Spuren von Chiptunes, ROM Hacks, Fan-Modifikationen von Spielen, Homebrew Software, Brüsten, Gewinnspielen und sonstigem Internetgold enthalten. Vielen dank für ihre Aufmerksamkeit.)


Hier eine Katze mit einem Laserschwert.
Harrrrrrrrr!
Ich finde diese Rechtfertigungen doof. Schreibt doch einfach, ihr habt allesamt was drauf. Stil > Originalität, Inhalt > Metainhalt. Vertut die Chance nicht; hätte ich die Zeit, wäre ich heute eure Konkurrenz. :)
Du hast da was zwischen den Zähnen.
Du, die Spurenwarnung gefällt. Ich verlose meine Brüste.
Exzellent. Das war ja leichter, als ich dachte.
Muss man “Ich schreibe Blogeinträge über Dinge, die andere lieben, die mir gefallen, und von denen ich glaube, dass sie euch gefallen könnten.” denn unbedingt hervor heben? Ich denke, diese Einstellung sollte eine Selbstverständlichkeit sein, oder? ;)
Nein.
Siehe die zahllosen politisch motivierten Blogs. Oder die spamtastischen Sites der selbsternannten “Social-Media-Experten”. Oder die, die tatsächlich dem Klischee entsprechend ein Internettagebuch führen. Oder die Hipster, die all deine Musik schon vor drei Jahren gehört haben wollen. Oder Filmkritiker, die nur kritisieren, um zu zeigen wie gut sie kritisieren können.
Ich könnte dies weiter ausführen.
@Jeremy Bitte weiter ausführen. :) Okay, hätte vielleicht meine Frage konkretisieren sollen: Bezogen auf Gaming-Blogs und von mir aus auch Magazine sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, oder? Betonung liegt so oder so auf dem “SOLLTE”.
Ich weiß ja, was du meinst. Und ich seh es nicht anders. Über etwas zu schreiben, nur damit es neuen Content gibt, halte ich für furchtbar. Daher ist mein Motto ja kein anderes..wobei ich vorrangig über Dinge schreibe, die mich interessieren – in der Hoffnung, dass es auch andere genauso reizvoll finden, es zu lesen.
@Sven: Genau das ist hier die zentrale Aussage. Wir als Autoren sind ja genauso Begeisterte, die ihre Freizeit opfern um das, was sie lieben, mit anderen zu teilen. Der Text sollte keine Rechtfertigung sein, sondern ein Festhalten dieser Idee. Vielleicht hätte ich als Überschrift “Begeisterung” oder “Enthusiasmus” nehmen sollen.
Mal was anderes, weil hier gerade jemand meint, bei Twitter deswegen auf mich eindreschen zu müssen: Findet ihr, ich verlinke zuviel im Text?
@Jeremy Naja, die Überschrift war vielleicht dezent irreführend, aber die Aussage zählt ja. Von daher ist ja alles gut.
Persönlich hab ich kein Problem mit dem Verlinken…macht man doch so in Blogs, oder? :)
Das wollte ich hören. :)
/fistbump