
Jonah arbeitet auf einem Rummelplatz. Aufgrund seines Aussehens wird er von anderen verstoßen und gemieden. Eines Tages findet er ein Flugblatt, auf dem die prächtige Stadt Loondon angepriesen wird. Fest entschlossen, sein Leben zu ändern, macht Jonah sich auf den Weg.
Loondon ist im Kern ein simples Point-and-Click Adventure mit sehr einfachen Rätseln. Doch es geht auch nicht primär ums Knobeln, sondern eher darum, eine fantastische Geschichte zu erzählen. Ein fortlaufendes Gedicht treibt dabei das Märchen von Jonah und seiner Reise voran, liebevolle Grafiken und ein hervorragender Soundtrack erwecken Loondon zum Leben.

Nachdem ich ein paar Minuten mit Redder verbracht hatte, kamen in mir ähnliche Gefühle auf, wie damals, als ich auf meinem SNES Super Metroid gespielt habe: Beklommenheit, Einsamkeit, Angst vor dem Unbekannten und Neugier. Dazu trägt nicht nur das Leveldesign bei, sondern auch der großartige Soundtrack von Amon26.
In Redder schlüpft ihr in die Rolle eines Astronauten, der auf einem verwahrlosten Planeten landet und sich in einer verlassenen Raumstation auf die Suche nach Kristallen begibt. Es gilt Fallen und Gegnern auszuweichen, sowie unterschiedliche Rätsel zu lösen.
Wer etwas mehr über die Hintergründe des Spieles erfahren möchte, dem empfehle ich einen Besuch der Seite der Schöpferin von Redder, Anna Antrophy.

Dass Roboter auf Kätzchen stehen, ist allgemein bekannt. Und genau um diesen Sachverhalt dreht sich das Spiel Robot Wants Kitty.
Ihr übernehmt die Kontrolle über eine Blechbüchse, die zu Beginn des Spiels nicht viel mehr kann, als sich nach links und rechts zu bewegen. Doch zum Glück stolpert der kleine Roboter auf seinem Weg über diverse Power-Ups, die es euch ermöglichen zu springen, oder die Spielfigur mit einem tödlichen Laser ausstatten. Mit jedem weiteren Upgrade eröffnen sich neue Wege und auch die diversen Monster wirken weniger bedrohlich. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ihr an das Objekt der Begierde gelangt. Miau.
(via)
Der Platformer And Everything Started to Fall vom 28jährigen Andújar González belegte beim Art Theme-Wettbewerb des Experimental Gameplay Project den ersten Platz.
“A game about life and it’s unavoidable end, death and the things that could happen in between. A story told trough images. A pretentious attempt at making art trough play mechanics. Start as a baby and grow all the way into the grave gaining and loosing abilities as time passes you by.”
Wer das Spiel in Bewegung sehen möchte, kann einen Blick auf das Playthrough-Video werfen.
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Der neuste Streich des Developerteams ClickShake Games heißt Ugly Americans: Citizen Ugly und beruht auf der gleichnamigen Show des US-Comedysenders Comedy Central.
Es handelt sich dabei um ein klassisches, aber wirres Point-and-Click Adventure, welches sich auch gut in der Adult Swim-Spielesammlung gemacht hätte. Dialoge, Style und Humor sind sehr eigen und definitiv für ein reiferes Publikum erdacht.
Bei dem Spiel sticht vor allem die saubere Umsetzung hervor. Die Sprachausgabe ist hervorragend und auch das Gameplay weiß zu überzeugen. Für Freunde des schrägen Humors besteht hier Klickpflicht!

“Towlr may frustrate you. This is normal.”
Towlr beinhaltet verschiedene Puzzles, die allesamt lösbar sind. Allerdings erhaltet ihr zu Spielbeginn weder Instruktionen, noch gibt es eine Anleitung. Jede Lösung ist gut versteckt, und das treibt mich gerade in den Wahnsinn.
Die Entwickler weisen darauf hin, dass jedes Towlr eine audiovisuelle Erfahrung ist. Angeschalteter Monitor und aufgedrehte Boxen sind also Pflicht. Das hilft mir aber auch nicht sehr viel weiter…
(via)

Ich weiß zwar noch nicht genau, wie _dRive im Detail funktioniert — soweit ich es aber verstanden habe, handelt es sich um ein Musikspiel. Der Track, der im Hintergrund läuft, wird durch euer Handeln beeinflusst. Durch das Sammeln von Punkten erhaltet ihr neue Spuren, die den Song zum Beispiel um Drums erweitern.
Jede Spur wird durch eine rechteckige Fläche verdeutlicht. Am unteren Ende befindet sich ein Quadrat, welches eurer Kontrolle unterliegt. Kleinere, hellgrüne Quadrate fallen nun von der Decke und wollen eingesammelt werden. Power-Ups erleichtern die Punktejagd, dunkelgrüne Quadrate hingegen verringern euren Punktestand oder ziehen euch sogar ein Leben ab. Abhängig davon, wann und wie viele Punkte eingesammelt werden, verändert sich der Song und die Melodie. Nach und nach schaltet ihr neue Stücke/Levels frei und das Einsammeln von Punkten wird immer schwieriger.
Irgendwie gefällt mir die Grundidee und die technische Aufmachung. Etwas mehr Tiefe hätte allerdings nicht geschadet.

SteamBirds ist ein rundenbasierter Taktik-Shooter, der im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Wie man am Namen des Spieles schon erkennen kann, finden die digitalen Kämpfe in der Luft statt.
Zu Beginn jeder Runde trefft ihr Entscheidungen über Flugroute und Power-Ups, um euer Ziel zu erreichen: Alle Gegner vom Bildschirm zu fegen. Die britischen Flugzeuge, die eurer Kontrolle unterliegen, schießen dabei selbstständig auf die gegnerischen Einheiten. Diverse Flugmanöver, Unverwundbarkeit und Giftgas sind nur ein paar der Möglichkeiten, die euch den Kampf erleichtern können. Doch auch das beste Power-Up bringt nix, wenn ihr eure Spielzüge nicht mit etwas Taktik verfeinert. Manche Gegner lassen sich nur Frontal angreifen, für andere müsst ihr noch etwas tiefer in die Trickkiste greifen.
Und lasst euch von den Wörtern “rundenbasiert” und “Taktik” nicht abschrecken. SteamBirds ist leicht zugänglich, schön gemacht und sehr empfehlenswert.

Condition ist nach eigenen Angaben ein “kurzer Independent-Adventure-Shooter”.
Nachdem ein Notruf bei euch eingegangen ist, landet eurer Schiff auf der Raumstation, die außer Kontrolle geraten scheint. Ohne zu wissen, wer oder was die gesamte Einrichtung lahmgelegt hat, stürzt ihr euch mit der nächstbesten Waffe in die Schlacht. Überall stehen seltsame Fässer mit einer grell-grünen Flüssigkeit herum und schleimähnliche Wesen greifen euch an.
Damit ihr euch überhaupt in der Station fortbewegen könnt, gilt es den Hauptrechner neu zu starten. Doch just in dem Moment, als ihr den Schalter umlegen wollt, meldet sich eine Stimme, die scheinbar mehr über die Geschehnisse zu wissen vermag…

Sallys Katzen sind entlaufen. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, schwingt sie sich auf ihren Besen und macht sich auf die Suche. Problematisch nur, dass es Nacht ist und Sally die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Zum Glück hängen genug Kürbisse herum, die mit einem einfachem Mausklick angezündet werden können und den Bildschirm erhellen. Nun muss sich Sally beeilen, die entlaufenen Katzen einzufangen, denn nach einer gewissen Zeit erlischt die Kerze in der Hülsenfrucht wieder.
Viele Katzen haben sich in kahlen Baumkronen versteckt und können mit einem “magischem Seil” wieder eingefangen werden. Während ihr die Tiere zu euch auf den Hexenbesen zieht, müsst ihr allerdings darauf achten, keine Spinnen, Fledermäuse oder ähnliches Getier zu berühren, sonst löst sich das elastische Band wieder. Um die Streuner vor dem Fall in die Tiefe zu bewahren, könnt ihr eure Zauberkraft auch dazu nutzen, eine magische Linie zu zeichnen, die eure geliebten Tiere auffängt. Doch achtet darauf, dass eure Zauberkraft nur wenige Sekunden anhält.
Spieleentwickler Adam Atomic und Soundtüftler Danny Baranowski, die Macher von Canabalt, haben ihrem älteren Titel Gravity Hook einen neuen Anstrich verpasst. Der grafisch aufgehübschte und mit knackigem Soundtrack versehene Aufguss trägt den Namen Gravity Hook HD und kann ab sofort online gespielt werden. Die kostenpflichtige Version fürs iPhone wird zeitnah nachgereicht. Ich vermute mal, der Titel wird nicht die Verkaufszahlen von Canabalt toppen, aber ein paar hundertausendmilliarden Einheiten wandern mit Sicherheit über die virtuelle Ladentheke. Sei ’s den beiden Jungs gegönnt.

Mad Karate Man ist eines dieser Flashgames, bei denen man sich nach einer halben Stunde fragt, warum zum Teufel man seine Zeit nicht sinnvoller nutzte. Es wurde auf ein altbewährtes Prinzip zurückgegriffen: Drücke hier und drücke dort, um Objekt X möglichst weit durch die Luft zu katapultieren. In diesem Fall handelt es sich bei Objekt X um einen Schlipsträger mit Aktenkoffer.
Jede Runde ist in vier Bereiche unterteilt. Im ersten Schritt muss man sich den Kontrahenten greifen und anschließlich wird er Auge um Auge vermöbelt. Es folgt das übliche Winkel-Klick-Spielchen und je nachdem, wie man sich zuvor geschlagen hat, hebt der Fremde ab. Nun lassen sich zuvor gekaufte Upgrades in Form von diversen Special-Moves anwenden, um den Kerl in der Luft zu halten. Yiiiiiha!

RetroShoot360 ist ein klassischer Arcade-Shooter mit greller Grafik, 50 Levels und zwei Minigames. Ihr steuert das Raumschiff per Maus, geschossen wird automatisch. Mit einem Klick wechselt ihr die Waffe. Hält man die Maustaste gedrückt, wird eine Bombe gezündet, die alle Gegner in eurer unmittelbaren Umgebung ins Jenseits schickt. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnerwellen überlebt, gilt die jeweilige Runde als gewonnen.
Ich habe noch nicht alle 50 Levels absolviert, und daher noch keines der Minispiele freigeschaltet. Ich gehe aber mal davon aus, dass es auch einen “Endlos-Modus” gibt, da dieses Game prädestiniert für die Highscorejagd ist. Den erfolgreichen Vorgänger gibt es übrigens hier.