Der Konzeptwettbewerb ”Abenteuer Deutschland” wurde vom deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) ins Leben gerufen, um Deutschland für junge Menschen attraktiv zu machen. Dies soll durch ein Online-Adventure mit Serious-Game-Anspruch ermöglicht werden. So sollen zum Beispiel Jugendliche, die sich für ein Auslandsstudium interessieren, spielerisch an ihren möglichen neuen Studienort herangeführt werden.
Angehende Game Designer, Game Developer, Medienwissenschaftler, Medienkünstler, klassische Informatiker sowie Studierende aus angrenzenden Fachgebieten haben nun die Chance, ihr Konzept einzureichen und einen von drei Geldpreisen zu gewinnen. Der erste Platz erhält zusätzlich einen Zuschuss über 20.000 Euro, um das Konzept zu realisieren.
“Du studierst Game Design, (Medien)-Informatik, Kommunikationsdesign oder ein ähnliches Fach? Du sprühst vor kreativen Ideen und liebst Computerspiele? Du wolltest schon immer dein eigenes Ding machen? Dann schick uns dein Konzept für dein “Abenteuer Deutschland” und gewinne 20 000 Euro.”
Das Spiel soll wissenswertes über Deutschland, seine Kultur und Sprache vermitteln. Es sollen Klischees aufgehoben und betont, der Alltag eines Studenten abgebildet und die entscheidenen Aspekte des Landes für einen Jugendlichen herausgearbeitet werden. Der Nutzer soll ein realistisches Bild von Deutschland erhalten.
Der Einsendeschluss ist der 15. Juli 2010. Die endgültigen Platzierungen werden bei der offiziellen Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober 2010 verkündet.


Habe mir den Wettbewerb angesehen. Man bekommt zwar das Preisgeld für die Umsetzung, aber gleichzeitig soll man das Spiel in 3 Monaten fertigstellen (Online-Multiplayer, wohlbemerkt) und verliert _jegliche_ Rechte am Spiel.
Diese Wettbewerbsleute kaufen also einfach ein Spiel für 20.000,-€ in 3 Monaten. Wer meint, dass er dazu Lust hat, es schaffen kann, das Thema “realistisches Bild von Deutschland vermitteln” interessant findet und eine überzeugende Spielidee dazu hat, der ist beim Wettbewerb genau richtig aufgehoben. ;-)
Kann deine Kritik verstehen, würd das ganze aber nicht von Anfang an schlecht reden. Es ist natürlich scheiße, all seine Rechte abgeben zu müssen. Trotzdem kann das ganze für die umsetzende Firma / den Nachwuchsentwickler den “Durchbruch” bedeuten. Und Indies haben schon für deutlich weniger als 20.000 gearbeitet. Ob man allerdings sein Herzblut in ein solches Thema stecken kann ist dann nochmal eine andere Sache…