Superlevel

Artikel-Schlagworte: „adventure“

The Snowfield

Brrrrr. Kalt hier! In The Snowfield wird sich besser warm angezogen. Im Nachspiel einer zerstörerischen Schlacht findet sich der Spieler als Soldat inmitten von Überresten aus Schnee, Holz und Asche wieder.

Die Aufgabe ist denkbar einfach: Überleben, ohne zu erfrieren. Weitere Soldaten müssen vor dem Kältetod gerettet, das schützende und lebenswichtige Feuer am Brennen gehalten werden. Die Grafik des in Unity entwickelten Spiels mag zwar simpel gehalten sein, hat durch interessanten Art-Style (der mich an die wunderbaren Silent-Hill-Reihe zurückdenken lässt) und die gesamtheitliche Tristesse aber starke Wirkung.

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Q: Compressing the Heart

Auf den ersten Blick erinnert “Q: Compressing the Heart” an das Schattenspiel Limbo, allerdings erwartet euch hier kein Jump’n'Run-Abenteuer. Dem kleinen Protagonisten wird im wahrsten Sinne des Wortes das Herz aus der Brust gerissen und als Geist, der von anderen Lebewesen Besitz ergreifen kann, gilt es eine düstere Welt zu erkunden. Das geschieht in klassischer Point’n'Click-Manier, d.h. die richtigen Objekte müssen in der richtigen Reihenfolge angeklickt werden, um die Geschichte voranzutreiben. Das ist nicht besonders anspruchsvoll, sieht aber schick aus und lässt sich wunderbar während der zweiten oder dritten Frühstückspause meistern. Mahlzeit!

^_^

Hach, der Ben Chandler mal wieder. Der gute Mann ist einfach prädestiniert dafür, bis an sein Lebensende schöne Adventures zu kreieren, mit denen sich wunderbar sonntagliche Langeweile abwenden lässt.

In seinem neuesten Werk ^_^ schlüpft ihr in die Rolle von Julian, der — oh, Schreck — in einen Werhasen verwandelt wurde und nun auf die Hilfe einer Hexe angewiesen ist, um diesen bösen Zauber rückgängig zu machen. Wer diesen Weg beschreitet, und dazu rate ich durchaus, wird auf die charmante Chandler’sche Art unterhalten. Prima, ich vergebe vier von fünf Zauberstäben.

Grim Fandango Sto-Mo Project

Ein gewisser Pixyfrog aus Bangkok hat es sich zur Aufgabe gemacht, die dreiminütige Introsequenz aus dem LucasArts-Adventure Grim Fandango (1998) mittels nachgebauter Requisiten und Charaktere als Stopmotion-Film nachzustellen.

„Grim Fandango is the best story ever told in a computer game.“

So sagt er. Das Grim Fandango Stop-Mo Project steckt noch in den Kinderschuhen, bietet aber bereits zahlreiche Einblicke in die Komplexität des Projektes. Anbei eine kleine Testanimation. Ich melde mich dann noch mal in drei Jahren zu Wort, wenn der Film fertiggestellt wurde.

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Abobo’s Big Adventure

Abobo's Big Adventure

Abobo, der mutierte Haufen brauner Muskelmasse aus der Double-Dragon-Reihe, ist so richtig sauer. Als würde es nicht reichen, dass ihn die Spiele-Welt seit dem 2003er Double Dragon Advance völlig vergessen hat: Jetzt wird auch noch sein Sohn Aboboy von einer Bande Halbstarker entführt. Zeit für eine ordentliche Portion Vergeltung und Nostalgie in Abobo’s Big Adventure.

Das sehr aufwändig gestaltete und gratis spielbare Flashgame ist mehr als nur ein gelungenes Beat-em-Up. Neben Levels, die an River City Ransom oder Battletoads angelehnt sind, erwarten den Spieler eine Unterwasser-Welt, Side-Scrolling, Dungeon Crawling, Wrestling, Run & Gun, Levels aus Zelda, Mario, Contra… die Liste geht ewig weiter.

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FlirtOff

Ich müsste lügen, würde ich sagen, dass ich nicht flirten könnte. Mein Selbstbewusstsein, mein Verständnis für Frauen und meine unglaubliche Wortgewandtheit sind schlichtweg zu goorf, um das Erobern eines jeden Mädchenherzens jemals ernsthaft in Frage stellen zu müssen. Von euren Müttern ganz zu schweigen.

Sollten Annäherungsversuche für euch blerf Herausforderung als alltägliche Fingerübung sein, bietet FlirtOff von Radstronomical die perfekte gronk zur Verfeinerung der hohen Künste des Aufreißens. Hier werden in hyperrealistischer Ausführung die passende Wortwahl, shmorp und der Schluck Bier zwischendurch trainiert.

Möge die blergh mit euch sein.

Space Quest 2: Vohaul’s Revenge

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, die Space Quest-Serie (1986-1995) niemals gespielt zu haben, obwohl ich durchaus die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Aber mich zog es damals eher zu anderen Titeln aus dem Hause Sierra On-Line (z.B. Leisure Suit Larry). Außerdem trat zur gleichen Zeit Monkey Island in mein Leben, was die Sierra-Adventures aus Sicht eines spaßorientierten Jugendlichen ziemlich alt aussehen ließ. Egal, ich schweife ab, schließlich genießt Space Quest einen guten Ruf und die kürzlich erschienene, inoffizielle Neuauflage vom 2. Teil wird so manchen alten Hasen freudig stimmen.

Space Quest 2: Vohaul’s Revenge bewahrt den Retrocharme des Originals, wirkt im direkten Vergleich dennoch wie ein Quantensprung. Bis dato steht nur eine Version für Windows zur Vergügung, doch laut Aussage der Entwickler wird die Mac-Portierung schon bald nachgereicht.

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Oíche Mhaith

Oiche Mhaith

Oíche Mhaith (irisch für “Gute Nacht”) erzählt die ebenso abgedrehte wie ergreifende Geschichte von Eimear, einem kleinen Mädchen in zerrütteten Familienverhältnissen: Sie kommt nach Hause, wird bereits von ihrer verärgerten Mutter erwartet und im Folgenden durch die dunklen Flure einer bedrückenden Heimat gescheucht.

Ohne jegliche Chance, die eigene Situation zu verändern, schlüpft der Spieler in Eimears Rolle und muss sich bis zur Eskalation dem Willen der verständnislosen Eltern beugen. Einziges wirkliches Spielelement bleibt dabei ein Puzzle auf halber Strecke, durch dessen Kombinationen Persönlichkeit und Dialogtext der Charaktere verändert werden können. Dass es auf diese Weise weniger ein Spiel als eine filmähnliche Sequenz auslösbarer Story-Elemente darstellt, macht das etwa zehn bis fünfzehn Minuten lange 2D-Flash-Abenteuer allerdings nicht weniger berechtigt, Aufmerksamkeit zu genießen.

Gut möglich, dass die Macher Tarry Cavanagh (VVVVVV) und Increpare (English Country Tune) persönliche Erfahrungen und Schicksalsschläge einfließen ließen. Dass Spiele als Kunstform und Mittel zur Selbstdarstellung bestens funktionieren, wäre hiermit jedenfalls erneut bewiesen. Also: Etwas Zeit nehmen, den Ton aufdrehen und spielen.

:(

Nurse Quest: Love Hurts

> BENUTZE MIT

Verlosung: „Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden“ Collector’s Edition (PS3) von Warner

Das Gewinnspiel ist beendet. Flo kann man in der Pfeife rauchen. Herzlichen Glückwunsch!

Als ich eines Morgens schweißgebadet aufwachte und nach dem zweiten Blinzeln bemerkte, dass ich in einer Höhle lag und nur Dank meiner üppigen Brust- und Beinbehaarung nicht erfroren war, wurde mir schlagartig klar, dass etwas nicht stimmen konnte. Wo war mein Kissen?

Neben mir stand ein Nachttisch aus feinstem Nimbrethilholz, in den ein Name geritzt war: Bolo Burrows of Tuckborough. Das kam mir doch irgendwie bekannt vor. Ich meinte mich an ein kleines Wesen mit großen, haarigen Füßen zu erinnern, dem ich vor Jahren einmal aus Versehen den linken Hoden eines Annabon ins Gesicht warf. Da ich seinerzeit sofort das Weite suchte, konnte ich natürlich nicht ahnen, was dieser Zwischenfall noch nach sich ziehen würde.

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Cold Equations

Das kurzweilige Flashgame Cold Equations von Jainan Sankalia basiert auf einer gleichnamigen Kurzgeschichte aus dem Jahre 1954. Ein Astronaut bemerkt während des Fluges, dass sein Raumschiff überladen ist und somit der Treibstoff nicht ausreicht, um den sicheren Heimathafen erreichen zu können. Ihm bleiben 3 Minuten und 30 Sekunden, 50kg Ballast über die Schleuse ins All zu befördern. Andernfalls wird ihn der Flug das Leben kosten.

Es juckt mir zwar in den Fingern, aber weitere Informationen oder Interpretationen meinerseits würden nur den Spielspaß schmälern. Fabu over and out.

Verlosung: 5x das Indiegame „To The Moon“

One of these days...

Das Gewinnspiel ist beendet! Chris, Nerdcast, Stonejackit, sijo und Marie haben uns zu Tränen gerührt. Gratulation!

Kan Gaos To The Moon ist eines der interessantesten Spiele, die dieses Jahr erschienen sind. Eine einfühlsam geschriebene interaktive Geschichte über in Erinnerungen reisende Ärzte irgendwo zwischen der Melancholie von 8-Bit Rollenspielen, Memento und Eternal Sunshine of a Spotless Mind.

Kein Wunder, dass ich To The Moon unbedingt verlosen musste. Ich habe also Kan Gao entführt und seine Erinnerungen verändert. Kan ist nun der festen Überzeugung, dass wir zusammen auf dem Mond waren und uns richtig schön ausgeweint haben. Jetzt sind wir Freunde und Kan hat mir geschworen, sein Erstgeborenes Super Level Gao zu nennen. Dafür musste ich bloß ganz viele Gegenstände einsammeln und ein paar Schieberätsel lösen.

Und fünf Downloadcodes für To The Moon hat er mir dann auch gleich mitgegeben. Ihr müsst uns nur verraten, wann und warum ihr das letzte Mal geweint habt, damit Kan Gao sieht, dass ihr keine gefühlslosen Roboter seid. Roboter mit Gefühlen dürfen natürlich trotzdem teilnehmen.

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Taco Fiction: An Interactive Heist

Inside your car
Technically, you don’t own this car; the bank does. And it’ll be asserting its ownership pretty aggressively if you don’t start coughing up some cash pretty quick.

Aside from the usual accomodations, the interior of this automobile boasts numerous empty pop cans, a tall and disorganized stack of documents and a variety of stains — to say nothing of the wonders to be found in the back seat.

> drive home|

Bam, zoom, straight „To The Moon“

One of these days...

Wenn Inception im RPG-Maker auf Eternal Sunshine of a Spotless Mind trifft, dann fließen Tränen. Kan Gaos To The Moon ist etwas sehr Besonderes, eine fabelhaft rückwärts erzählte und geschriebene Geschichte und ein Spiel mit erstaunlich wenig Spiel. Es ist ein völlig überraschendes Kuriosum, das sich (auch an Bedeutung) nahtlos einreiht an Digital: A Love Story und A Mind Forever Voyaging. Es ist ein Spiel, das zeigt wie spannend Indie-Games zwischen all den monochromen Puzzle-Plattformern sein können und wie stark sie traditionelles Gamedesign in Frage stellen können.

Die Freud Corp. schickt in naher 16-Bit-Zukunft zwei unterbezahlte, ständig miteinander streitende Wissenschaftler los, um mit Hilfe von teurem, zur Fehlfunktion neigendem Equipment in die Erinnerungen sterbender Menschen einzudringen. Gegen Bezahlung lassen sich die Patienten sämtliche Erinnerungen umschreiben, um ein vertraglich festgehaltenes unerfülltes Lebensziel, zumindest kurz vor dem Tod als real wirkendes Gedankenspiel zu erleben.

Johnny will auf den Mond.

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Wartungsmodus – Server Quest I: mySQL’s Revenge

Wer in der Nacht von Freitag auf Samstag Superlevel aufrufen wollte, durfte mit unserem neuen Wartungsmodus Bekanntschaft machen. Anbei möchte ich erläutern, warum wir verhältnismäßig viel Arbeit in ein WordPress-Plugin investiert haben, von dem in der Regel nur sehr selten Gebrauch gemacht wird.

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The Artist Is Present

Im vergangenen Jahr setzte sich die Performance-Künstlerin Marina Abramovic in das New Yorker Museum of Modern Art, sagte und tat nichts. Zweieinhalb Monate lang. Einzelne Besucher konnten sich zu ihr gesellen und für einen beliebigen Zeitraum Teil der Darbietung sein. Abramovic taufte ihr Projekt „The Artist Is Present“. Schnell führte ein überwältigendes Interesse zu einem Massenanstehen. Um dabei zu sein, standen Leute meist stundenlang in der Warteschlange. Pippin Barr ließ sich inspirieren und hat ein Spiel daraus gemacht, das vom Spiegel zum langweiligsten der Welt erklärt wurde.

Denn während Barrs Vorgängerwerk ganz auf Reaktionsschnelle und Präzision ausgelegt ist, zählt hier nur ein Grundsatz: „All you have to do is wait.“ Obwohl ich mich aus Ungeduldsgründen nicht einmal auf der gamescom in kilometerlange Ansteh-Orgien begebe, sah ich in diesem lähmenden Spielprinzip eine verlockende Herausforderung, der ich unbedingt gewachsen sein wollte. Ein Erfahrungsbericht.

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Leisure Suit Larry in the Land of the HD Lizards

Obwohl ich in den letzten Jahren nicht einmal auf ein Remake stieß, das nicht zumindest ein paar rosarote Kindheitserinnerungen in Flammen aufgehen ließ, gebe ich die Hoffnung nicht auf. Es muss doch möglich sein, Klassiker aus der Vergangenheit in der Gegenwart aufblühen zu lassen. Jaja, die Chancen, von “Kaiser — Die Dynastie” nicht enttäuscht zu werden, waren verschwindend gering. Schließlich bestach schon das Original nicht durch Originalität. Also verwunderte es mich auch nicht weiter, dass sich die Kornkammern rasch mit meinem Erbrochenem füllten. Nun soll also Leisure Suit Larry seinem Grab entsteigen. Ohje.

Die Rechte am Franchise wanderten damals über Umwege von Sierra On-Line zu Codemasters und nach dem gescheiterten Relaunch der Serie schließlich zu Replay Games, deren CEO Paul Trowe (ehemaliger Sierra-Angesteller) immerhin einen Bezug zum Original vorweisen kann. Trowe holte den Schöpfer von Larry, Al Lowe, ins Boot und gemeinsam möchte man nun Teil 1 der Adventure-Serie (1987) im neuen Gewand und für alle möglichen Systeme inklusive Touch-Devices anbieten. Inzwischen wurden erste Screenshots präsentiert.

Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Abgesehen davon, dass der Humor von Larry sein Haltbarkeitsdatum längst überschritten hat, erscheint mir — bei allem nötigen Respekt — Al Lowe nicht als jemand, der dem heutigen Markt gewachsen ist. Wer sich bei Spielen auf seinen verdorrten Lorbeeren ausruht, wird es verdammt schwer haben, neue Käuferschichten zu erreichen. Ich mag mich täuschen. Vielleicht wird das alles ganz großartig, allerdings schwindet meine Hoffnung mit jedem Zeichen dieses Artikels.

LucasArts Backgrounds

Getreu dem Motto “vielleicht kann man das ja irgendwann für irgenwas gebrauchen” möchte ich diese Sammlung von Hintergründen aus LucasArts-Adventures wie z.B. Day of the Tentacle und Full Throttle empfehlen. Es sind insgesamt über 600 Bilder, die unkomprimiert zur Verfügung gestellt werden (das stimmt übrigens nur bedingt). Und ja, es handelt sich um die Originalgrößen, werte Leserschaft. Die Sammlung ist in mehrfacher Hinsicht interessant — abgesehen von den damit verbundenen Erinnerungen ergrauter Spieler ist es zugleich Pixelmuseum und Geschichtsunterricht für angehende Spieledesigner. Irgendwie.

Nachtrag: Download der Sammlung im verlustfreien PNG-Format

(via)

Murloc 2

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Dating Simulator Game

Ich habe keine Ahnung, ob sich hinter der Second Life-Identität ArianeB tatsächlich — wie der Name vermuten lässt — ein weibliches Wesen oder ein großbrüstiger Kerl mit Schuhgröße 53 (inkl. eingewachsener Zehennägel) verbirgt . Eigentlich ist es auch vollkommen egal, da mich bereits das Stichwort Second Life in einen komatösen Sekundenschlaf versetzt. (… … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … ) Es gibt tatsächlich nur wenig, was mich im Netz weniger interessiert, da ich das zweite Leben bereits damals zum Start als virtuelle Hölle der Bedienbarkeit, Performanz und Ästetik empfand. Schlimm, ganz schlimm. Aber darum geht’s hier nicht.

ArianeB scheint eine Dating-Expertin zu sein und die Dame entschied sich, ihr Wissen in Form eines Browserspiels zu teilen. Das “Dating Simulator Game” versetzt den Spieler in die Rolle eines Fremden, der auf Ariane trifft und sie augenscheinlich in die Kiste bekommen möchte. Über das Klicken auf vordefinierte Hotspots lassen sich Aktionen (und Reaktionen) aufrufen. Wer sich plump auf die Geschlechtsorganze stürzt, wird mit Schelte und Korb des Hauses verwiesen. Gemach, meine Freunde. Und macht bloß nicht den Fehler, Ariane bei Wahrheit oder Pficht mit Bikini und Cowboyhut bekleidet zum Postkasten zu schicken. Die blöde Kuh versteht nämlich keinen Spaß. Das Spiel ist absurd, klischeebehaftet und sexistisch — demnach genau das Richtige für euch.

Leisure GEE Larry

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(Hach, was habe ich Larry damals geliebt. Noch gänzlich frei von Schuld und Schambehaarung mogelte ich mich irgendwie an der Altersverifizierung vorbei und versuchte, mit lückenhaftem Englisch die virtuelle Damenwelt zu betören. Das klappte mehr schlecht als recht, aber trotz aller Sprach- und Verständnisbarrieren möchte ich diese Erinnerungen nicht missen. Ich vergebe sechs von fünf Penispumpen.)

Momodora 2

Momodora 2 ist ein kurzes, aber charmantes (offensichtlich durch Cave Story Inspiriertes) Metroidvania von rdein.

“The previous protagonist, Isadora, was cursed into an Underworld Queen for breaking into the sacred shrine Terra Altar and seeking its forbidden magic. Her rebirth as an Underworld Queen has caused a lot of problems to nearby villages. Due to that, Momo, a shrine maiden from the KoHo village, is sent on a mission to find the new queen and slay her.”

Der Vorgänger war eindeutig einer der besten Cave Story-Klone, der mir je untergekommen ist. Und die Schwächen wurden hier auch ausgebügelt. Bessere Grafik, ein toller Soundtrack von Elektrobear und die Steuerung fühlt sich fast perfekt an. Das Abenteuer ist etwa eine Stunde lang und sollte meiner Meinung nach von keinem Fan des Genres übergangen werden.

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Snailiad

Schnecken — manch einer findet sie ekelig, manch anderer verspeist sie in französischen Restaurants, doch in der Videospielwelt schaffen sie es bei Castings nur selten über Komparsenrollen hinaus. Anders im Jump’n'Run-Abenteuer Snailiad. Dort schlüpft man nämlich in die schleimige Haut einer Schnecke, erkundet die Schneckenwelt und erlernt neue Schneckenfähigkeiten.

Ja, das Spiel verursacht bei harten Kerlen wie mir euch zwar einen temporären Würdeverlust und führt unter Umständen zu Erektionsstörungen in den nächsten ein oder zwei Nächten, doch diese kleinen Nebenwirkungen dürfen in Kauf genommen werden. Also von euch. Ich werde ganz bestimmt keine Schnecke in einer Schneckenwelt spielen und mit Schneckenwaffen Schneckengegner niederschnecken.

Totally Odd

In sympathischer Knetkulisse kommt das kurzweilige Adventure Totally Odd in die flashverwöhnten Augen geflattert. Dort erkundet ihr ein verwaistes Gebäude, dessen Räume mit heimtückischen Fallen und seltsamen Objekten gespickt sind. Um den Geheimnissen dieser obskuren Welt möglichst unbeschadet auf die Spur zu kommen, werden Gegenstände untersucht, Maschinen manipuliert und Aufgaben gelöst. Technisch gestaltet sich das Spektakel ein wenig sperrig, entzückt aber mit Originalität. Ich vergebe 3,5 von zwei Plastilin-Augäpfeln. Also andersrum. Ihr wisst schon.

Adventure: All In The Game

Wer auch nur ansatzweise dem Charme klassischer Adventures aus dem Hause LucasArts und Nebenbuhlern wie Sierra erlegen ist oder war, wird mit der PC-Freeware “Adventure: All In The Game” seine wahre Freude haben. Ihr schlüpft in die Rolle der Agentin Thalia James, die im Auftrag der ‘Computer Game Maintenance Squad’ Ungereimtheiten in Adventures aufspürt und zu begradigen versucht. Wenn also beispielsweise ein unverzichtbares Item verschwindet oder ein Darsteller von seinem vorbestimmten Weg abkommt, ist es ihre Aufgabe, den Lauf zu korrigieren, damit die Geschichte nicht ins Stocken gerät.

Es handelt sich demnach um ein Adventure im Adventure im Adventure mit etlichen Charakteren, Anspielungen und Insidergags aus den Spielen vergangener Tage. Ganz großes Kino, werte Zielgruppe. Anbei der Trailer…

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