
Jonah arbeitet auf einem Rummelplatz. Aufgrund seines Aussehens wird er von anderen verstoßen und gemieden. Eines Tages findet er ein Flugblatt, auf dem die prächtige Stadt Loondon angepriesen wird. Fest entschlossen, sein Leben zu ändern, macht Jonah sich auf den Weg.
Loondon ist im Kern ein simples Point-and-Click Adventure mit sehr einfachen Rätseln. Doch es geht auch nicht primär ums Knobeln, sondern eher darum, eine fantastische Geschichte zu erzählen. Ein fortlaufendes Gedicht treibt dabei das Märchen von Jonah und seiner Reise voran, liebevolle Grafiken und ein hervorragender Soundtrack erwecken Loondon zum Leben.

Vergangene Nacht kündigte LucasArts die Special Edition von Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge an. Das Spiel soll in diesem Sommer für die Plattformen Xbox Live Arcade, PSN, PC, iPhone und iPod Touch erscheinen.
Doch im Gegensatz zu der im letzten Jahr erschienen Special Edition vom ersten Teil der Monkey Island Reihe, handelt es sich hier nicht nur um eine simpel aufpolierte Version des Klassikers. Zusätzlich zu dem bekannten Point-and-Click Interface wurden die Eingabemechanismen erweitert und ermöglichen es euch nun, Guybrush frei in der Welt umher zu bewegen.
Neben den bekannten audiovisuellen Upgrades (HD Art, Remasterd Soundtrack, Full Voiceover) wurde das Spiel noch um einige “never-before-seen” Grafiken von Peter Chan und Steve Purcell erweitert. Außerdem soll ein Developer Commentary enthalten sein.

Der neuste Streich des Developerteams ClickShake Games heißt Ugly Americans: Citizen Ugly und beruht auf der gleichnamigen Show des US-Comedysenders Comedy Central.
Es handelt sich dabei um ein klassisches, aber wirres Point-and-Click Adventure, welches sich auch gut in der Adult Swim-Spielesammlung gemacht hätte. Dialoge, Style und Humor sind sehr eigen und definitiv für ein reiferes Publikum erdacht.
Bei dem Spiel sticht vor allem die saubere Umsetzung hervor. Die Sprachausgabe ist hervorragend und auch das Gameplay weiß zu überzeugen. Für Freunde des schrägen Humors besteht hier Klickpflicht!

Freunde der gepflegten Adventurekost dürften in diesem Monat frohlocken: Noch nie zierten derart viele und zugleich derart hochkarätige Abenteuerspiele die Cover DVDs einschlägiger Spielemagazine wie in den aktuell erhältlichen Ausgaben. Einziger Nachteil: Wer mit dem Begriff Adventure keinerlei Spielspaß verbindet, wird mit dem restlichen Schrott leider nicht glücklich.
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Digital: A Love Story…
“…is a computer mystery/romance set five minutes into the future of 1988. Crawl BBSes, uncover conspiracies, commit telephone fraud, fall in love. Welcome to the 20th century.”
Das Freeware-Spiel simuliert eine Oberfläche, die stark an das Betriebssystem vom Amiga erinnert. Sobald man sich den fiktiven Dialer runtergeladen hat, lässt sich auch direkt die erste Verbindung zu einem Bulletin Board aufbauen und das Abenteuer beginnt. Tolle Idee! Die Möglichkeiten der Interaktion sind zwar recht stark eingeschränkt, aber der Retrocharme vergangener Tage wurde trotzdem sehr schön eingefangen.

Seit 2002 arbeiten Fans der King’s Quest-Reihe an einem inoffiziellen Remake mit dem Titel “The Silver Lining”. Bereits 2005 drohte das Projekt aus rechtlichen Gründen zu scheitern, doch der damalige Rechteinhaber “VU Games” (Vivendi Universal) lenkte ein und stimmte letztendlich einer sogenannten Fan-Lizenz zu. In diesem Jahr sollte nun endlich das Spiel erscheinen, doch leider macht Activision — inzwischen Inhaber der Rechte an King’s Quest — den Entwicklern einen Strich durch die Rechnung. Man sei nicht daran interessiert, die nicht-kommerzielle Lizenz zu gewähren. Klappe zu, König tot. Ja, da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.
(via)

Das französische Entwicklerstudio Quantic Dream hat vor Kurzem Heavy Rain exklusiv für die Playstation 3 veröffentlicht. Das Besondere an diesem Krimi ist die Interaktivität. Je nach dem, wie ihr euch in bestimmten Szenen verhaltet, wirkt sich dies auf die Gesamthandlung aus. Wer allerdings wie ich keine Playstation 3 sein Eigen nennen kann, darf oder möchte, hat mal wieder das Nachsehen und muss sich mit verschiedenen Trailern und der Hoffnung begnügen, dass Heavy Rain irgendwann auch für den PC erhältlich sein wird.
Mit Hilfe der Annotation-Funktion (klickbare Anmerkungen) von Youtube könnt ihr dennoch zumindest eine Szene des Spiels nachstellen. Am Ende eines jeden Clips müsst ihr euch für eine Aktion entscheiden. Anschließend wird der nächste Clip geöffnet und die Handlung so voran getrieben. Am Ende sind es zwar nur rund zehn Minuten Spielvergnügen — viel länger verweilt man bei einem Flashspiel aber in der Regel auch nicht. Zumal ihr verschiedene Möglichkeiten austesten könnt.
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Rosemary ist im Kern ein klassisches Point-and-Click Adventure, dass das Genre aber um ein paar interessante Aspekte erweitert.
“When Rosemary discovers a photograph of a forgotten friend, she is driven back to her old haunts to piece back together her memories and unravel what happened to him. She finds herself questioning her memories of the people and places she interacted with in her childhood. Rosemary is a point-and-click adventure game with a twist: the player has to explore and arrange the memories of the character in order to solve the mystery of the game.”
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Das Flashgame Little Wheel wanderte vergangenes Jahr durch zahlreiche Blogs und Tweets. OneClickDog Games legen jetzt mit dem Prequel Mogo-Mogo nach. Es handelt sich um ein Point’n'Click-Adventure, das nach dem selben Prinzip funktioniert: Hervorgehobene Hotspots müssen in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt geklickt werden. Das ist zwar nicht besonders anspruchsvoll, sieht aber schick aus und man kann seine Zeit durchaus sinnloser verbringen.
In den Kommentaren von Jay is Games wird dem Spiel aufgrund der Darstellung der Mogus Rassismus unterstellt. Ja, ich kann diesen Gedankengang nachvollziehen, aber andererseits kann man in jede Stilisierung oder Karikierung böswillige Absichten interpretieren, wenn man es darauf anlegt.

Der heutige WTF-Award geht auf jeden Fall an Lea Schönfelder und Gerard Delmas (Studenten der “Trickfilmklasse” in Kassel) für das Spiel Ulitsa Dimitrova. Man schlüpft in die Rolle des siebenjährigen Pjotr, der sein obdachloses Leben auf den Straßen von St. Petersburg mit Betteln, Diebstahl und Rauchen verbringt. Die Möglichkeiten der Interaktion sind stark eingeschränkt. Da gäbe es den Papierflöten spielenden Jungen, Pjotrs Mutter (eine alkoholsüchtige Hure), einen Mercdesstern-Dealer und… ach, seht selbst. Aber bleibt in Bewegung, denn sonst legt sich Pjotr müde nieder und…

Ohje. Leider lag ich mit meiner Befürchtung richtig: Das 3D-Remake (inzwischen als Demo verfügbar) des Kult-Adventures Maniac Mansion ist… ähm… von umstrittener Qualität. Es liegt mir fern, die Kompetenz der Macher in Frage zu stellen, deswegen ging ich mit meinem Notebook auf die Straße und bat Passanten um ihre Meinung. 100 Stimmen und sechs Handtaschen im Genick später kann ich mit genau einer positiven Reaktion dienen:
“Der Mauszeiger im Spiel sieht ganz okay aus.” (Thorsten, 24)
Ich denke, das kann man so stehen lassen.

Es gibt nicht viele Spiele, die bei mir Unwohlsein hervorrufen. Und mit Unwohlsein meine ich keine in Falten gelegte Stirn aufgrund schlechter Grafik oder einer nervtötenden Soundkulisse. Nein, ich meine ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und den Versuch, sich mit Haut und Haaren gegen eine Stimmung — in der Regel Angst — zu wehren, die ein Spiel beim Konsumenten auslösen soll. Which ist so ein Spiel.
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Ich muss ja zugeben, ich habe es nicht so mit den Indiegames. Es kommt sehr selten vor, dass sich mal ein Spiel dieser Art auf meinen Rechner verirrt. Plants vs. Zombies war so eins; auch World of Goo hatte es vor kurzem geschafft.
Und jetzt also Bob Came in Pieces.
Der Kauf geschah eher zufällig und aus einer Laune heraus. Ich wusste nicht was mich erwartet oder worum es überhaupt geht – mittlerweile bin ich diesem Spiel jedoch vollkommen verfallen.
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