
Im zarten Alter von zehn Jahren betrat ich in Italien meine erste Spielhalle, voll mit Arcade-Automaten. Ich war im Wunderland. Überall blitzte und blinkte es und auf einmal hörte ich diese wundervolle Melodie…
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Ich blickte auf die Bildschirme und sah schießende Panzer, explodierende Flugzeuge, sich schlagende Mädels, wilde Samurai und zerstörungswütige Monster. Mit dem Namen, der in blauen Lettern auf dem Bildschirm stand, konnte ich damals noch nicht viel anfangen.
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Auf den ersten Blick könnte man meinen, Rules wäre nur ein weiterer Space Invaders-Klon. Weit gefehlt, denn das Freewaregame wurde um eine interessante Komponente erweitert: dem Zufall. Alle zehn Sekunden ändert sich beispielsweise die Größe der Invasoren, die Bewegungsachse der Kanone oder der Effekt der Geschosse.
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OMGPOP hat dem Atari-Klassiker Missile Command einen Anstrich verpasst. Die Multiplayer-Version bietet bis zu sieben Spielern die Möglichkeit, den feindlichen Raketen Paroli zu bieten. Mehr Teilnehmer bedeuten auch mehr Chaos, da sich jeder selbst der Nächste ist. So oder so macht diese Variante wirklich Spaß und sei hiermit empfohlen. Yay! Ähm…
“Chasing Ghosts: Beyond the Arcade” ist ein Dokumentarfilm über die goldenen Jahre der Arcade Games. Der Film handelt von Walter Day, dem Gründer des Twin Galaxies International Scoreboard, von den Weltmeistern des 1982er Video Game World Championships, von Groupies, dem LIFE Magazine, vom Träumen und der ernüchternden Realität.
Der Film wurde erstmals 2007 auf dem Sundance Festival aufgeführt und ist nun in voller Länge auf YouTube zu sehen. Da der erste Teil auf Grund von Urheberrechtsverletzungen seiner Tonspur beraubt wurde, empfehle ich euch zusätzlich noch diesen Link und Popcorn.
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Beim Flashgame High Speed Chase 2 handelt es sich quasi um ein aufgebohrtes Remake des Arcade-Racers Spy Hunter, der 1983 das erste Mal auf der Bildfläche erschien.
“As a secret agent your mission is to find and eliminate certain targets. You will be trained into a super agent, your colleagues will bow their heads in shame as you rise to the top as the absolute cream of the crop.”
Verschiedene Missionen und diverse Power-Ups bringen etwas Abwechslung ins Spiel. Eine kostenpflichtige Version (€0,79) für das iPhone ist ebenfalls erhältlich.

Die Idee ist so naheliegend und dennoch mussten 38 Jahre vergehen, bis jemand darauf kam. Auf den ersten Blick ist Gnop ein herkömmlicher Pong-Klon — mit dem kleinen Unterschied, dass man die Steuerung des Balls übernimmt und auf diese Weise den Computer (rechts) überlisten muss. Yeah! Das Spiel dauert nur wenige Minuten, aber die Idee ist großartig.
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Bei Reclamation handelt es sich um ein nettes Qix-Remake mir reichlich Leveln, Power-Ups und Gegnervariationen. Wahre Fans werden aber auf Grund des niedrigen Schwierigkeitsgrades von Reclamation das Original bevorzugen.
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Bei Poly Play handelt es sich um den einzigen in der DDR hergestellten Videospiel-Automaten.
“Immerhin 8 Spiele vereinte der Automat unter seinem Preßspangehäuse, und da er so multitalentiert war, bekam er diesen Namen: Poly-Play. Poly stammt aus dem Griechischen und bedeutet viel. Das paßte gut, denn das Wort Poly war auch sonst ein in der DDR gern verwendetes Wort. Schließlich gingen alle Schüler in eine Polytechnische Oberschule, hatten Polytechnischen Unterricht und der berühmte Polylux zauberte die Folienbilder an die Wand.”
Wer mag, kann an dieser Stelle die acht verschiedenen Spiele ausprobieren. (via)

Im Prinzip ist Transcripted ein Mashup bekannter Spielemechaniken. Einerseits erinnert vieles an einen Arcadeshooter, andererseits tauchen vertraute Puzzleelemente auf. So müsst ihr das Wachstum einer stilisierten DNA-Kette aufhalten, indem ihr drei oder mehr Elemente der gleichen Farbe zusammen bringt. Doch die verschiedenfarbigen Teilchen bekommt ihr erst, wenn ihr die virenähnlichen Gegner abschießt.
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Thieves ist ein kostenloses Remake des Arcade-Titels “Rip Off” aus dem Jahre 1980. Auch wenn Grafik und Spielprinzip (nach heutigen Maßstäben) äußerst simpel sind, kann ich mir ganz gut vorstellen, wie aufregend die Vektorschlachten damals in der Spielhalle gewesen sein müssen. Ihr steuert ein panzerähnliches Gefährt (was durchaus auch ein Raumschiff sein kann) und müsst Piraten abwehren, die es auf eure Dreiecke Treibstoff-Reserven abgesehen haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Da das Spiel relativ wenig Abwechslung bietet, knickt die Motivationskurve nach einer gewissen Zeit ab, aber wer auf Arcade-Action im Retrolook steht, sollte Thieves eine Chance geben. Außerdem nötigt einen der optionale (und interessantere) Zweispielermodus, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen.

Der Blog “Evil Mad Scientist Laboratories” wird dem ein oder anderem Leser möglicherweise ein Begriff sein. In regelmäßigen Abständen veröffentlichen Windell H. Oskay und Lenore M. Edman diverse Erfindungen auf ihrer Homepage und dokumentieren dabei ausführlich die Entstehung. Diese Woche widmen sie sich einem alten Videospieleklassiker.
Das Arcadegame Pong, welches 1972 von Atari entwickelt wurde, erfreut sich immer noch großer Beliebtheit und wird fälschlicherweise oft als das erste Videospiel unserer Zeit bezeichnet. Die selbstbetitelten “Evil Mad Scientists” hatten vor, Pong aus dem virtuellem Kontext zu lösen und die Spielmechanik in die Wirklichkeit zu übertragen. Herausgekommen ist ein Tabletop-Game, das sehr stark an elektromechanische Arcade-Automaten der 70er Jahre erinnert.
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Die Finalisten des diesjährigen Independent Games Festival stehen fest. Das IGF findet nun schon zum 12. Mal statt. Ich habe mir die Freiheit erlaubt und aus den jeweiligen Kategorien meine Favoriten ausgewählt.
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