Superlevel

Artikel-Schlagworte: „geschicklichkeit“

Where’s the Pixel?

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RUN

Die Rache der Ninja-Hausmeister: Dustforce

Dustforce

Meine Knochen sind zermalmt, meine Augen bluten, meine Hände werfen Blasen, ich tippe mit der Nase und ich bin glücklich: Dustforce ist das beste Super Meat Boy seit Super Meat Boy. Es ist ein Hardcore 2D Mirror’s Edge Nachfolger im Geiste, gemacht von Fans kinetischer, japanischer Animation – und es ist verdammt gut.

Mit einem von vier Charakteren muss in wunderhübsch gezeichneten Levels Staub von Wänden, Decken, Böden, Tieren, Monstern — ach, jeder nur denkbarer Oberfläche — gebonert werden. Das Erreichen des Levelausgangs ist dabei zweitrangig — es geht hier um Style, um die B-Note, um Eleganz beim Putzen.

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FlirtOff

Ich müsste lügen, würde ich sagen, dass ich nicht flirten könnte. Mein Selbstbewusstsein, mein Verständnis für Frauen und meine unglaubliche Wortgewandtheit sind schlichtweg zu goorf, um das Erobern eines jeden Mädchenherzens jemals ernsthaft in Frage stellen zu müssen. Von euren Müttern ganz zu schweigen.

Sollten Annäherungsversuche für euch blerf Herausforderung als alltägliche Fingerübung sein, bietet FlirtOff von Radstronomical die perfekte gronk zur Verfeinerung der hohen Künste des Aufreißens. Hier werden in hyperrealistischer Ausführung die passende Wortwahl, shmorp und der Schluck Bier zwischendurch trainiert.

Möge die blergh mit euch sein.

Zorba

Syrtaki Hero

Zorba ist ein bösartiger kleiner Syrtaki-Tanzsimulator von Pippin Barr und in gewisser Weise meine ganz persönliche Hölle. Wer schon einmal versucht hat, den Syrtaki gegen Alexis Zorba zu tanzen, weiß, was ich meine, und Pippin Barr erklärt es auch selbst. Ich vergebe fünf von fünf geplatzten Kindheitsträumen. Die Erklärung ist so peinlich, ich verstecke sie vor euch hinter dem Break, damit ihr auch garantiert nicht weiterlest.

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Bullet Maze

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Argngngnglllglgnnnngnnlllllggnnnnnn…

Sinuous

Die HTML5 Experimente von Hakim El Hattab sollten eigentlich jedem bekannt sein, der sich halbwegs für diese Materie interessiert. Das bereits knapp anderthalb Jahre alte Geschicklichkeitsspiel Sinuous kam mir dennoch erst jetzt vor die Flinte.

Mit der Maus steuert ihr einen türkisfarbenen Punkt durch einen nicht enden wollenden und immer schneller werdenden roten Meteoritenschwarm. Der darf dabei natürlich nicht berührt werden. Wer die zusätzlich vorbei fliegenden Spezialpunkte einsammelt, erhält besondere Fähigkeiten, die dieses schwierige Unterfangen etwas vereinfachen. Und wenn ich jetzt noch länger auf die Diagonalbewegung starre, könnt ihr mich entweder einweisen oder, aufgrund der Hypnosewirkung, Männchen machen lassen. Bei Level 7 mit 12.537 Punkten ist bei mir im Hirn übrigens Schluss. Ich vergebe 4 von 5 Drehwürmern an den Meistbietenden.

Bullet Bill 3

Im Geschicklichkeitsspiel Bullet Bill 3 schlüpft ihr (zum dritten Mal) in die Rolle des gleichnamigen Bösewichts, der seit 1985 sein Unwesen im Mario-Universum treibt. Als rasende Rakete müsst ihr einstige Waffenbrüder aus dem Weg räumen, Hinternissen ausweichen und Endgegnern das Fürchten lehren. Dabei unterstützen euch Bullet Time (kchkch) und ein ausgeprägtes Reaktionsvermögen. Um es mit den Worten von Bill zu sagen: Bäm!

The Big Sea

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Sin Car

Zombie Goes Up

Apropos Zombies: Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, welche Gefahren und Hindernisse die bemitleidenswerten Artgenossen bei ihrem Aufstieg aus dem Erdreich überstehen müssen? Nein? Doch! Das Flashgame Zombie Goes Up nimmt sich genau dieser Thematik an. Es ist ein schwieriges Unterfangen, denn ehe so ein putziger Grufti theatralisch die rechte Hand durch die Grasnabe stecken kann, um sich überirdisch an frischem Menschenfleisch laben zu können, muss er zunächst an bösen Maulwürfen, Lavalöchern und Minen vorbei. Erfrischend anderes Spielprinzip im ach so ausgelutschten Zombie-Genre.

A Tale by Alex

In dem Plattformer A Tale by Alex steuert ihr einen kleinen Jungen durch ein Wohnzimmer und müsst dabei über Sofas springen und gegen Haustiere kämpfen. Langweilig, hm? Na gut: Nach wenigen Sekunden steuert ihr den selben Jungen durch eine Phantasiewelt mit Lavapfützen und Riesenschildkröten. Langweilig, hm? Okay: Weitere Sekunden später steuert ihr immer noch den selben namensgebenden Jungen, diesmal aber durch einen Wald, und müsst tödlichen Fallen ausweichen und gegen böse Monster kämpfen. Langweilig, hm? Dann sei noch gesagt, dass alle drei Charaktere simultan gesteuert werden müssen, während sich die Spielwelt unaufhaltsam von rechts nach links bewegt. Leute mit Koordinationsproblemen werden also ihre wahre Freude daran haben. Wem das immer noch zu langweilig ist, wird nie in den Rang eines Eroberers aufsteigen und auf ewig ein bettelarmer Untertan bleiben.

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Hanger 2

Hey, wollen wir etwas abhängen?
Klar.

Spike Sisters

Ich weiß bis heute nicht so recht, was ich von Anna Antrophy halten soll. Ungeachtet dessen liefert die Indie-Entwicklerin regelmäßig unregelmäßig ganz brauchbare bis großartige Flashgames ab. Spike Sisters rangiert irgendwo in der Mitte, sieht auch nicht besonders schön aus, hat aber ein interessantes Spielprinzip. Zwei Schwestern müssen aus einem tödlichen Labyrinth gelotst werden, wobei eine der beiden auf die Pfeiltasten und die andere auf die Maus reagiert. Alleine oder eben optional zu zweit an einem Rechner gilt es nun, die holden Damen aus der Gefangenschaft zu befreien. Der heiße Draht trifft Puzzle trifft Pixel trifft meinen Geschmack.

Kung Fu

Kung Fu ist das Unterfangen des Menschen, sich durch ständiges Bemühen zu vervollkommnen. Was immer wir auch tun, stets kommt in unserem Tun unsere innere Verfassung zum Ausdruck. Wenn wir unser Handeln vervollkommnen, vervollkommnen wir uns selbst.“

– Taisha Abelar

Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können, deswegen belasse ich es bei diesen weisen Worten und verschweige DIESE VERDAMMTE STEUERUNG, DIE MICH IN DEN WAHNSINN TREIBT UND … AAAAARRRRRGHHHHH!

(via @PixelProspector)

Steampack

Obwohl man bei Steampack auf böse Monster und tödliche Fallen stößt, finde ich das Flashgame ungemein gute Laune verbreitend. Womöglich liegt es an den sommerlichen Farben, dem perfekt sitzenden Pixelzylinder des Protagonisten oder aber meine Tabletten zeigen ihre Wirkung. Egal. Jedenfalls muss ein kleiner Kerl mittels Jetpack durch diverse Levels manövriert werden, um die Barschaften aufzustocken. Okay, das klingt wie der x. Klon von Y, aber ich sage nur Jetpack. Jetpack. Wenn ihr mich fragt und das macht ihr ja quasi, da ihr hier seid und meinen Krempel lest, handelt es sich bei Steampack um ein hervorragendes Spiel für verregnete Spätsommernachmittage. Fehlt noch der Regen. Aber man kann schließlich nicht alles haben.

Das Überleben

Ich kann leider nur erahnen, wie viel Spaß “Das Überleben” (PC, Freeware) im exzessiven Multiplayer-Modus mit sieben Teilnehmern macht, aber gemessen an der Unterhaltung, die bereits der Singleplayer-Modus bietet, scheint mir das Spaßfaktor- und Chaospotential immens. Alleine — oder eben in der Gruppe – stürzt man sich in die Tiefe und muss reaktionsschnell Hindernissen ausweichen, um nicht als Vogelfutter zu enden. Wer mag, kann auch etwas nachhelfen und seine Kontrahenten durch die Gegend schubsen. Es stehen verschiedene Levels bzw. Welten (u.a. Death Star) und Optionen zur Verfügung, die Schwung in die Bude bringen. Wie das ganze dann in Aktion aussieht, könnt ihr folgendem Video entnehmen. Herrlich!

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Re: AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!

AAAAA!

Alight (In Dreams)

Alight (In Dreams) ist eines dieser rar gesähten Pixelkunststücke, das man am liebsten an sein Herz drücken möchte. Auf der Suche nach verloren gegangenen Erinnerungen begibt sich ein Träumender in eine surreale Welt aus bruchstückhaften Orten, die er mithilfe seiner Flugfähigkeit erkunden kann. Für eine effiziente Nutzung der Flügel muss ein gewisses Feingefühl entwickelt werden, bis nach einigen Übungsversuchen auch schwer erreichbare Ebenen bewältigt werden können. Das Einsammeln bestimmter Items beeinflusst den Verlauf des Spiels und eröffnet verschiedene Möglichkeiten, die Geschichte zu erleben. Ein zeitintensiver Platformer, für den ich hiermit spontan das Genre des Fly’n'Runs erfinde. Davon hätte ich gerne mehr. Ganz, ganz wundervoll!

Dire Haven

Wie erreiche ich eure Aufmerksamkeit? Richtig, mit Pixeln. Und mit nackter Haut. Und mit Blut. Was für ein Zufall also, dass ich heute auf das Flashgame Dire Haven stieß, in dem ihr in die Haut unbekleideter Pixelwesen schlüpft, die im Spielverlauf literweise Kunstblut vergießen. Ähnlich wie bei ‘Super Meat Boy’ gilt es zahlreichen Todesfallen auszuweichen und unbeschadet von A nach B zu gelangen. Das kann stellenweise wirklich frustrierend sein, aber unsere Zielgruppe will es ja nicht anders. Ich wiederhole: Pixel. Nackte Haut. Blut. Bäm!

Royal Tea

Sehr wahrscheinlich hat sich noch niemand von euch gefragt, wie das bekannte Spiel Doodle Jump wohl vor 30 Jahren hätte aussehen können, deswegen ist es recht sinnlos zu fragen, ob ihr euch schon mal gefragt habt, wie das Spiel Doodle Jump wohl vor 30 Jahren hätte aussehen können. Dennoch: Habt ihr euch schon mal gefragt, wie das Spiel Doodle Jump wohl vor 30 Jahren hätten aussehen können? Nicht? D’oh!

Keine Panik, ich mich natürlich auch nicht, aber das retroesque Flashgame Royal Tea käme als Antwort auf die Frage, die sich niemand fragt in Frage. Allerdings wird hier eine Teetasse gesteuert, die ganz nebenbei eine Krone trägt. Daher der Name. Verrückt.

Squirrels With Machine Guns

Das in Java realisierte Spiel Squirrels With Machine Guns von Luke O’Connor entstand im Zuge des Experimental Gameplay Projects zum Thema “Mashup“. Eichhörnchen und Maschinenpistolen — Wahnsinn, das deckt ungefähr 98% der Interessengebiete der werten Leserschaft dieser Internetzpublikation ab. Dahinter verbirgt sich ein reduziert gestalteter Genremix aus “Tower Defense” und “Platformer“, in dem ihr… OH, EINE NUSS!

Intruded

Intruded ist ein 3D-Geschicklichkeitsspiel, in dem eine Einbrecherin mittels Pfeiltasten durch ein Gebäude gelotst werden muss. Das besondere Merkmal ist die ständig wechselnde Perspektive, denn man bekommt die Protagonistin ausschließlich über Kameras zu Gesicht, die überall verteilt sind und das Bild abhängig von der Position des Charakters übertragen. Durch die verschiedenen Blickwinkel wird natürlich die Steuerung erschwert, da das Gehirn sich immer wieder umstellen muss.

Meine Stärken liegen ganz klar woanders (zum Beispiel im Betreiben des besten Gamingblogs der Welt), denn ich steuere die Dame konsequent ins Verderben. Egal, dennoch vergebe ich vier von fünf Alarmanlagen.

MoonType

MoonType greift ein Spielürinzip auf, das mich normalerqeise eher abschreckt, aber in diesem Fall konnte mich die charmante Umsetzung überzeugen. Es gilt einen Mond vor feindlichem Beachuss zu beschützen, indem die Wörter auf den Angreifern via Tastatur eingegeben werden. Die richtuge Eingabe aktiviert eine Rakete, die den jeweilen Flugkörper dann ausschaltet. Das erfordnet nicht nur gewisse Grundkenntnisse in Tastatur- und Geschicklichkeitskunde, sondern auch ein geschultes Aufnahmevermögen, um die Dringkichkeit einer Bedrohung möglichst schnell einschätzen zu können. Bäm, ich vergebe vier von fünf Fingerfwrtigkeiten.

Johann Sebastian Joust!


(Foto: zo-ii)

“The goal of the game is to be the last player remaining. A player is eliminated if their wiimote is moved too fast. Players try to make their opponents lose while defending their own wiimote. How fast the wiimote can be moved depends on the speed of the music, which varies over the round. Typically, the music plays very slowly, which means the players spend most of their time in slow motion. Gentle rumbling signals to the player that they are closed to the threshold of losing. Full rumble feedback and sound lets the player know when they’ve lost.”

Eine gute Ausrede, seinem Gegenüber mit Anlauf ins Gemächt zu treten, haben die Herrschaften des Copenhagen Game Collective (B.U.T.T.O.N.) da im Rahmen des Nordic Game Jam 2011 gebaut. Gebraucht werden nur ein paar Wiimotes, ein PC und Musik, Bildschirmhampelei à la Kinect ist hier nicht nötig. Und an einer Homebrew-Version für Sonys bunte Eiswaffeln wird auch bereits entwickelt. Ziemlich cool, wenn ihr mich fragt. Diesen Beitrag weiterlesen »