Superlevel

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Redder

redder

Nachdem ich ein paar Minuten mit Redder verbracht hatte, kamen in mir ähnliche Gefühle auf, wie damals, als ich auf meinem SNES Super Metroid gespielt habe: Beklommenheit, Einsamkeit, Angst vor dem Unbekannten und Neugier. Dazu trägt nicht nur das Leveldesign bei, sondern auch der großartige Soundtrack von Amon26.

In Redder schlüpft ihr in die Rolle eines Astronauten, der auf einem verwahrlosten Planeten landet und sich in einer verlassenen Raumstation auf die Suche nach Kristallen begibt. Es gilt Fallen und Gegnern auszuweichen, sowie unterschiedliche Rätsel zu lösen.

Wer etwas mehr über die Hintergründe des Spieles erfahren möchte, dem empfehle ich einen Besuch der Seite der Schöpferin von Redder, Anna Antrophy.

Robot Wants Kitty

Robot Wants Kitty

Dass Roboter auf Kätzchen stehen, ist allgemein bekannt. Und genau um diesen Sachverhalt dreht sich das Spiel Robot Wants Kitty.

Ihr übernehmt die Kontrolle über eine Blechbüchse, die zu Beginn des Spiels nicht viel mehr kann, als sich nach links und rechts zu bewegen. Doch zum Glück stolpert der kleine Roboter auf seinem Weg über diverse Power-Ups, die es euch ermöglichen zu springen, oder die Spielfigur mit einem tödlichen Laser ausstatten. Mit jedem weiteren Upgrade eröffnen sich neue Wege und auch die diversen Monster wirken weniger bedrohlich. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ihr an das Objekt der Begierde gelangt. Miau.

(via)

And Everything Started to Fall

Der Platformer And Everything Started to Fall vom 28jährigen Andújar González belegte beim Art Theme-Wettbewerb des Experimental Gameplay Project den ersten Platz.

“A game about life and it’s unavoidable end, death and the things that could happen in between. A story told trough images. A pretentious attempt at making art trough play mechanics. Start as a baby and grow all the way into the grave gaining and loosing abilities as time passes you by.”

Wer das Spiel in Bewegung sehen möchte, kann einen Blick auf das Playthrough-Video werfen.

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_dRive

_dRive

Ich weiß zwar noch nicht genau, wie _dRive im Detail funktioniert — soweit ich es aber verstanden habe, handelt es sich um ein Musikspiel. Der Track, der im Hintergrund läuft, wird durch euer Handeln beeinflusst. Durch das Sammeln von Punkten erhaltet ihr neue Spuren, die den Song zum Beispiel um Drums erweitern.

Jede Spur wird durch eine rechteckige Fläche verdeutlicht. Am unteren Ende befindet sich ein Quadrat, welches eurer Kontrolle unterliegt. Kleinere, hellgrüne Quadrate fallen nun von der Decke und wollen eingesammelt werden. Power-Ups erleichtern die Punktejagd, dunkelgrüne Quadrate hingegen verringern euren Punktestand oder ziehen euch sogar ein Leben ab. Abhängig davon, wann und wie viele Punkte eingesammelt werden, verändert sich der Song und die Melodie. Nach und nach schaltet ihr neue Stücke/Levels frei und das Einsammeln von Punkten wird immer schwieriger.

Irgendwie gefällt mir die Grundidee und die technische Aufmachung. Etwas mehr Tiefe hätte allerdings nicht geschadet.

Condition

Condition

Condition ist nach eigenen Angaben ein “kurzer Independent-Adventure-Shooter”.

Nachdem ein Notruf bei euch eingegangen ist, landet eurer Schiff auf der Raumstation, die außer Kontrolle geraten scheint. Ohne zu wissen, wer oder was die gesamte Einrichtung lahmgelegt hat, stürzt ihr euch mit der nächstbesten Waffe in die Schlacht. Überall stehen seltsame Fässer mit einer grell-grünen Flüssigkeit herum und schleimähnliche Wesen greifen euch an.

Damit ihr euch überhaupt in der Station fortbewegen könnt, gilt es den Hauptrechner neu zu starten. Doch just in dem Moment, als ihr den Schalter umlegen wollt, meldet sich eine Stimme, die scheinbar mehr über die Geschehnisse zu wissen vermag…

Sally’s Cats

Sally’s Cats

Sallys Katzen sind entlaufen. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, schwingt sie sich auf ihren Besen und macht sich auf die Suche. Problematisch nur, dass es Nacht ist und Sally die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Zum Glück hängen genug Kürbisse herum, die mit einem einfachem Mausklick angezündet werden können und den Bildschirm erhellen. Nun muss sich Sally beeilen, die entlaufenen Katzen einzufangen, denn nach einer gewissen Zeit erlischt die Kerze in der Hülsenfrucht wieder.

Viele Katzen haben sich in kahlen Baumkronen versteckt und können mit einem “magischem Seil” wieder eingefangen werden. Während ihr die Tiere zu euch auf den Hexenbesen zieht, müsst ihr allerdings darauf achten, keine Spinnen, Fledermäuse oder ähnliches Getier zu berühren, sonst löst sich das elastische Band wieder. Um die Streuner vor dem Fall in die Tiefe zu bewahren, könnt ihr eure Zauberkraft auch dazu nutzen, eine magische Linie zu zeichnen, die eure geliebten Tiere auffängt. Doch achtet darauf, dass eure Zauberkraft nur wenige Sekunden anhält.

Gravity Hook HD

Spieleentwickler Adam Atomic und Soundtüftler Danny Baranowski, die Macher von Canabalt, haben ihrem älteren Titel Gravity Hook einen neuen Anstrich verpasst. Der grafisch aufgehübschte und mit knackigem Soundtrack versehene Aufguss trägt den Namen Gravity Hook HD und kann ab sofort online gespielt werden. Die kostenpflichtige Version fürs iPhone wird zeitnah nachgereicht. Ich vermute mal, der Titel wird nicht die Verkaufszahlen von Canabalt toppen, aber ein paar hundertausendmilliarden Einheiten wandern mit Sicherheit über die virtuelle Ladentheke. Sei ’s den beiden Jungs gegönnt.

Hats

Hats

Hats entstand ursprünglich im Rahmen eines Global Game Jams und wurde für Kongregate nochmals überarbeitet. Dem Spiel ist der Zeitdruck, dem die Entwickler ausgesetzt waren, immer noch anzusehen, trotzdem kann die in flixel umgesetzte Spielidee überzeugen.

Ihr steuert einen Zauberer, der durch das Aufsetzen verschiedenfarbiger Hüte unterschiedliche Zauberkräfte (z.B. Unsichtbarkeit) erlangt. Auf eurem Weg durch diverse Kerker und Verließe begegnen euch Fallen und Gegner, die ihr mit Hilfe eures modischen Kleidungsstücks umgehen müsst.

Spectre

Spectre

In Spectre schlüpft ihr in die Rolle des 73-jährigen Joseph Wheeler, der in einer verschneiten Winternacht auf sein Leben zurückblickt. Ihr durchlebt dabei spielerisch die neun wichtigsten Momente, die Wheelers Leben gezeichnet haben.

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Cream Wolf

Cream Wolf

Was passiert mit kleinen Kindern, die zu viel Eis essen? Genau, sie werden fett. Und wer isst besonders gerne kleine, dicke Kinder? Auch richtig, Werwölfe. Und genau so einen Eis verkaufenden, Kinder fressenden Werwolf steuert ihr in Cream Wolf.

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Home Sheep Home

Home Sheep Home

Home Sheep Home basiert auf der erfolgreichen Shaun the Sheep-Reihe.

Ihr steuert die drei Schafe Shaun, Shirley und Timmy und müsst so manches Hindernis hinter euch lassen. Dabei besitzt jeder Charakter eine andere Eigenschaft. Timmy ist klein und findet so auch bei engen Passagen einen Weg. Shaun kann auf Grund seines geringen Gewichtes am höchsten springen und das Muskelpaket Shirley schiebt auch größere Gegenstände einfach aus dem Weg.

Da Home Sheep Home auch ein jüngeres Publikum ansprechen will, sind die Rätsel nicht allzu schwer, sollten aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Der Humor der Serie findet sich auch im Spiel wieder und die Optik ist sehr gelungen. Mäh!

Dinosaurs Didn’t Have Keyboards

Dinosaurs Didn’t Have Keyboards

Nach diesem Spiel wird euch eure Tastatur hassen.

In Dinosaurs Didn’t Have Keyboards steuert ihr einen kleinen Dino. Ihr könnt nach rechts laufen, ihr könnt nach links laufen und ihr könnt springen. Und genau da fängt der ganze Schlamassel für eure Finger an. Um zu laufen müsst ihr die Tasten 1,2,3,4 oder 0,9,8,7 schnell und gleichmäßig hintereinander drücken, je nachdem, in welche Richtung ihr rennen wollt.

Doch damit nicht genug. Um über die zahlreichen, mit Lava gefüllten Abgründe zu hüpfen, müsst ihr die Tasten 4 und 7 gleichzeitig drücken.

Allerdings leuchtet es mir nicht ganz ein, warum Sophie Houlden unbedingt vom Unity Game Development Tool gebrauch machen musste. Eine Umsetzung in Flash hätte es auch getan.

(via)

Above

Above

Ich bin ja kein Fan von den zahlreichen 3D-Spielchen, die sich im App-Store tummeln, da ich die meisten einfach hässlich finde. Umso mehr bin ich darüber erfreut, dass sich viele Indie-Entwickler, die für das iPhone und den iPod Touch entwickeln, auf klassische 2D-Grafiken konzentrieren.

Natürlich muss man sich auch hier durch sehr viel Müll wühlen — 140.000 Apps sei dank. Doch immer wieder stolpere ich beim sinnlosen Surfen durch den App-Store auf das ein oder andere Spiel, dass mich schon auf Grund des Art-Styles fesselt. Above ist eines dieser Spiele.

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ImmorTall

ImmorTall

ImmorTall ist ein wunderbares Spiel. Eigentlich ist es mehr eine spielbare Geschichte. Eine Geschichte von einem Außerirdischen, der mit seinem Raumschiff auf der Erde notlanden muss. Er wird von einer Familie aufgenommen und groß gezogen. Doch plötzlich bricht ein Krieg aus und das Alien muss seine neue Familie beschützen.

ImmorTall ist nicht nur visuell ansprechend, auch der Soundtrack ist verdammt gut und durchdacht. So untermalt er die Geschehnisse auf dem Bildschirm gekonnt und verändert sich situationsabhängig. Ich finde es bewundernswert, wie man mit wenigen Mitteln eine solch intensive Stimmung kreieren kann.

This Is The Only Level Too

Nach meinem grandiosen Scheitern beim ersten Teil habe ich im Nachfolger noch einen drauf gesetzt: Für This Is The Only Level Too musste mein blauer Elefant 230 Mal sterben. Die Uhr lief dabei bis auf 25 Minuten hoch. Neuer Negativrekord! Wer kann das überunterbieten?

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