
Masked ist ein schön düsteres, in Adventure Game Studio entstandenes Escape-The-Room Adventure von Lewis Denby.
“Everyone fears being trapped. The idea is terrifying. So why don’t more room-escape games play on these sorts of primal emotions? Heck, I’d be happy if some bothered to try anything interesting with storytelling at all.”
Recht hat er. Masked schafft es, mit ein paar simplen Stilmitteln, eines der langweiligsten Genres interessant zu machen. Geübte Spieler klicken sich hier in vermutlich 5 bis 10 Minuten durch, ich für meinen Teil suche allerdings, wenn mich eine maskierte Person fragt ob ich ein Spiel spielen möchte, erstmal reflexartig das Weite. Nach der Beinamputation, versteht sich.
(via)

Angst ist ein Gefühlszustand, den ich mir nicht leisten kann. Nicht, weil ich zu cool bin für diese Welt (das auch). Nein, ich bin ein sehr schreckhafter Mensch, der zusammenzuckt, sobald eine Spinne in seinem Sichtfeld auftaucht, die sich bei näherer Betrachtung als Schattenwurf eines im Wind wehenden Blattes entpuppt (oder so). Ebenso verhält es sich bei mir mit PC-Spielen, die Bit für Bit auf Grusel und Horror getrimt sind. Ich halte im Schnitt 5 Minuten in einem solchen Produkt aus — aber auch nur, weil ich mich in Zeitlupe von Ecke zu Ecke schleiche und alle drei Sekunden speichere, falls das Spiel es erlaubt. Eine kalte Maushand und ein vor Adrenalin zuckender Körper sind das Resultat. 




