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Artikel-Schlagworte: „kunst“

Endgame

“Es reicht,” denkt er sich, bevor er ein letzes Mal den kalten, hellen Flur entlang läuft, den er im Laufe all der Jahre besser kennen lernte als ihm lieb ist. Er kann sich kaum an den Ort erinnern, den er “Zuhause” nannte, bevor er den riesigen, schwarzen Block betrat, den er sich jetzt mit seinen vierhundertzweiundfünfzig Kollegen teilt.

Einen letzten Blick aufs riesige Poster mit dem finster dreinblickenden Mann richtend seufzt er, gibt seinem überbezahlten Vorgesetzten ein letztes mal die Hand und macht sich auf, allem ein Ende zu setzen.

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(via)

Kent Sheely

Kent Sheely verdient seine Donuts als New Media Artist in einer New Yorker Agentur. Zu seinen Hobbies zählen Lesen, Reiten, Schwimmen und Fotografie. Letzteres betreibt er manchmal auf herkömmliche Weise und manchmal als Beobachter in virtuellen Welten. So entstanden u.a. Bilderserien zu GTA San Andreas (2007) und Half-Life 2 (2008). Inspiriert durch die Arbeiten des renommierten Reportagefotografen Robert Capa (1913-1954) verschlug es Sheely schließlich zu Shootern, die an den 2. Weltkrieg angelehnt sind (siehe World War II Redux und DoD 2011).

“I jumped into the fray of an online World War II-themed game not as a combatant, but as a journalist, capturing photographs of the conflict instead of participating in the battles. The gameplay, for me, became a matter of documenting the action without putting my avatar at risk, hiding inside destroyed buildings and ducking behind piles of rubble as I took my photos.”

Wer mehr über Kent Sheely und seine Arbeit in Erfahrung bringen möchte, findet hier ein aktuelles Interview mit ihm.

(via)

A Young Person’s Guide to Walking Outside the City

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The Artist Is Present

Im vergangenen Jahr setzte sich die Performance-Künstlerin Marina Abramovic in das New Yorker Museum of Modern Art, sagte und tat nichts. Zweieinhalb Monate lang. Einzelne Besucher konnten sich zu ihr gesellen und für einen beliebigen Zeitraum Teil der Darbietung sein. Abramovic taufte ihr Projekt „The Artist Is Present“. Schnell führte ein überwältigendes Interesse zu einem Massenanstehen. Um dabei zu sein, standen Leute meist stundenlang in der Warteschlange. Pippin Barr ließ sich inspirieren und hat ein Spiel daraus gemacht, das vom Spiegel zum langweiligsten der Welt erklärt wurde.

Denn während Barrs Vorgängerwerk ganz auf Reaktionsschnelle und Präzision ausgelegt ist, zählt hier nur ein Grundsatz: „All you have to do is wait.“ Obwohl ich mich aus Ungeduldsgründen nicht einmal auf der gamescom in kilometerlange Ansteh-Orgien begebe, sah ich in diesem lähmenden Spielprinzip eine verlockende Herausforderung, der ich unbedingt gewachsen sein wollte. Ein Erfahrungsbericht.

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Le fabuleux destin de Mikaël Aguirre

Unter dem Pseudonym Orioto ist Mikaël Aguirre vermutlich längst zu einer Größe der virtuellen Kunstgilde avanciert. Seine Präsenz auf DeviantART zeigt unter anderem Neuinterpretationen von Videospielen, die wie gemäldehafte Screenshots wirken. Seit gestern ist eine Auswahl limitierter Prints erhältlich, die einen Monat lang zum Verkauf stehen. Parallel versucht sich der Franzose auch als Fotokünstler und Gamedesigner. Gemeinsam mit Indie-Neuling Piece of Pie arbeitet Aguirre derzeit an dem charmanten Platformer Swimming Under Clouds. Das wird im Auge behalten. Teaser folgt nach dem Dings, altersbedingte Spinnenweben gerne einfach beiseite schaufeln.

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Old School Video Game Show


(“Tiananmen Squared” von Casey Weldon)

Am 16. September öffnete die Old School Video Game Show in der Gallery 1988 (Santa Monica, USA) ihre Pforten. Einige der dort ausgestellten Exponate sind euch womöglich schon im Netz über den Weg gelaufen — dieser von Double Dragon inspirierte Holzschnitt tauchte z.B. vielfach bei Tumblr auf. Wer gerade nicht rein zuuuuufällig vor Ort sein kann, hat immerhin auf der Webseite die Möglichkeit, die Werke zu begutachten bzw. käuflich zu erwerben, sofern die Portokasse es zulässt.

Jude Buffum

Die grandiosen Illustrationen von Jude Buffum dürften den meisten schon über die Netzhaut gehuscht sein. Wer sein Portfolio noch nicht ausgiebig studiert und gehuldigt hat, sollte dringend einen Blick auf seine Homepage werfen und seine Kreativität bewundern. Besonders zu empfehlen ist die Abteilung Design, welche ausgewählte Produktgestaltungen und Erfindungen exponiert. In seinem Shop warten Pixelprints mit unkonventionell-provokanten Heldenszenarien darauf, von mir und anderen Mensch mit Geschmack erworben zu werden. Mitgroßencomicaugenanhimmlungswürdig.

Notgames Fest

Nächste Woche, am 15./16. August läuft hier in Köln (“parallel zur gamescom”) das vom Cologne Game Lab gehostete NOTGAMES FEST, eine Expo über sogenannte “Notgames”. Also Spielen, die eher Dinge aussagen, denn Regeln aufstellen. Oder so. Glaube ich. Die Ausstellung basiert ursprünglich auf dem Notgames Manifest von Tale of Tales und wird auch von den beiden moderiert. Gezeigt werden unter anderem Kairo, Dinner Date, Amnesia und Dear Esther(!).

Wer also mal Arne mit Hut und Pfeife rauchen und mich über Dear Esther onanieren sehen möchte, sollte dort auftauchen. Man sieht sich.

Anbei noch der Trailer:

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Duke Nukem inside Duke Nukem

Yo dawg, i heard you like Duke Nukem so I put Duke Nukem in Duke Nukem so you can enjoy Duke Nukem while you enjoy Duke Nukem.

ALT CTRL

“ALT CTRL is a series of work that examines the way we interact with digital systems through the medium of fine art. The series builds on the premise that our relationship to the systems that we use is an fundamental part of who we are and how we understand the world. The focus is on experimental interfaces that attempt to push the boundaries of comfortable interaction by challenging the user with foreign and difficult controls. These interfaces provoke foreign and expressive interactions in hopes of inspiring viewers to question their role as participant.”

Matt Ruby schnappt sich obsolete Gaminghardware, schmeißt die Controller gen Fabus Fritteuse und denkt sich dann neue Eingabemöglichkeiten aus. Diese Arbeiten nennt er dann ALT CTRL (derp, ich habe tatsächlich erst während ich dies schreibe den Namen kapiert.) und stellt die Ergebnisse in Videoform ins Internet. Ich mag ja Projekte, die Menschen in kreischende Affen verwandeln. Aber seht selbst…

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Shot by Robert

So, ich arbeite mal ein paar ältere Links ab, also wundert euch nicht, wenn die folgenden Beiträge einen Hauch von Internetznostalgie versprühen. Beginnen möchte ich mit Robert Overweg, der in seinem Blog Shot by Robert sogenannte Glitches in Videospielen (z.B. Mafia 2 und GTA 4) präsentiert.

“Overweg dwells either by foot or by air through the outskirts of the virtual world which he dissects through his photography. He makes use of the new possibilities which the virtual world gives him for his photography but he also documents the limitations of the virtual world.”

Nun ist die etwaige Ästetik von Programmfehlern wahrlich kein Geheimnis mehr, doch tatsächlich bieten die Bilder von Overweg neben dem dekorativen Wert auch Momentaufnahmen, die zum Nachdenken anregen. Ende.

The Recycling Entertainment System

Benjamin Gaulon alias Recyclism betreibt “Hardware Hacking” und Recycling auf hohem Niveau. Bei einem seiner Projekte, Objekte, Installationen, Kunstwerke oder wie auch immer man es bezeichnen möchte, nutzt er beispielsweise die Joypads des NES als Eingabegeräte fürs experimentelle Musizieren. Das Recycling Entertainment System ist zwar bereits vier Jahre alt und dürfte einigen von euch bekannt sein, aber auch die anderen Arbeiten im Portfolio des Franzosen sind sehenswert. J’ai un pénis.

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José Emroca Flores

Soeben stieß mein kritisches Auge auf eine Empfehlung der Kunstfreunde von Geek-Art. Für eine kommentarlose Bildverlinkung auf Tumblr sind die Arbeiten von José Emroca jedoch zu herausragend. In seiner virtuellen Galerie sind zahlreiche Abbilder seiner fantastischen Ölgemälde zu bestaunen, für die ich allesamt blind mein Konto überziehen würde. Der Künstler arbeitet hauptberuflich als Konzeptdesigner bei High Moon Studios, einem Tochterunternehmen von Activision Blizzard. Hallelujah!

Talking ’bout The Good Old Times

Unser Busenfreund Michael Fuchs alias Juicefoozle verlost im Zuge der Aktion “Manic May” eines seiner Bilder (Acryl, 30 x 30 x 4 cm) — und da das Motiv der werten Zielgruppe sehr wahrscheinlich zusagt, möchte ich euch diese Chance nicht vorenthalten. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, benötigt einen Facebook-Account und zwei Minuten Lebenszeit. Viel Glück!

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Bit and Run Originals

bit and run – originals is a collection of 50 Nintendo inspired original drawings. These are not prints, each is an original piece of art. Some of them are like portraits, other just simple moments, or little comics in and of themselves. “

Ich bin verliebt.

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Demontage

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Sehtest

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Did Somebody Call A Plumber?

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Waiting For Godot: The Video Game

Waiting For Godot ist eine interaktive Interpretation des gleichnamigen Theaterstücks von Samuel Beckett. Da hier die Unity-Engine zum Einsatz kam, ist der dazugehörige Webplayer vonnöten, um in den Genuss des Kunstwerks zu kommen. Wer sich bis heute gegen die Installation des Browser-Plugins wehrte, … darf sich auch gern mit dem folgenden Video zufrieden geben. Besonders hervorheben möchte ich den Zweispieler-Modus, der das Wort “Herausforderung” ganz neu definiert. Ich vergebe vier von fünf Koffeintabletten.

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Freedom

“Freedom (2010) is a performance we did in the game Counter-Strike, where Eva tries to convince the other players to save her because she is trying to make an artwork. The result is her being endlessly killed and abused.”

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American Icon Nerd Art

(via / mehr / wer mir den kauft bekommt meine Fusselsammlung!!!1)

Lego DSi XXXXL

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8-bit Independence

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Discrimination Pong

René Bauer, Beat Suter und Mirjam Weder präsentieren mit Discrimination Pong eine interessante Abwandlung des Arcade-Klassikers, in der die Themen Diskriminierung und Rassismus metaphorisch behandelt werden. Einfacher ausgedrückt: Einer der beiden Spieler (“not-so-white-paddle“) wird scheiß unfair behandelt.

“Discrimination Pong” basiert auf der Unity-Engine und kann sowohl für PC als auch für Mac heruntergeladen werden. Das folgende Video verdeutlicht das Spielprinzip…

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Feindbild 2.0: de_kunsthaus

Die Installation de_kunsthaus…

“… überträgt die räumliche Ordnung des Spieles Counter-Strike auf die reale Architektur des Hauses und den Kunstraum der Ausstellung. Das Kunsthaus wird zur Map, zum virtuellen Battleground, während sich die strategischen Raumanordnungen des virtuellen Spiels mit den spielüblichen Zielmarkierungen und Kisten als Sprungplattform, Deckung oder Hindernis für die Spielfiguren im realen Ausstellungsraum wiederfinden.”

Dieses interessante Konzept und weitere Arbeiten der Schweizer Künstler Christoph Wachter & Mathias Jud sind noch bis zum 19. Dezember im Kunsthaus Dresden zu finden. Wem eine Reise nach Dresden zu aufwändig ist, kann immerhin die Map runterladen, ins Spiel einsteigen und somit Teil der Ausstellung werden.