Als ich aufwuchs, ich spreche von den Achtziger Jahren, war Karstadt noch ein Synonym für modernen Massenkonsum. Einmal im Monat veranstalteten wir einen Familienausflug ins 30 Kilometer entfernte Kaufhaus und nach anfänglichen Zwangsveranstaltungen (“Wir suchen dir jetzt eine Hose.“) hatte jeder ein oder zwei Stunden zur freien Verfügung.
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Karstadt-Demo
3. März 2010Fuck Yeah Geek Girls
21. Februar 2010
“… and then she took out the cartridge and blew on it, and slowly put it back in – firmly, with both hands”.
Die Blog-Plattform Tumblr ist bekannt für ihre vielfältigen und oft auch skurrilen Inhalte. Das Follower-System, welches dem von Twitter ähnelt, ermöglicht es einem, sich täglich in einen digitalen Ozean von Bildern, Videos, Musikstücken und Geschichten zu verlieren.
Fuck Yeah Geek Girls ist einer dieser skurrilen Blogs, der sich dem schönen Geschlecht verschrieben hat. Doch Webseiten über Frauen gibt es genug, warum dann grade FYGK erwähnen? Weil sich bei dieser Webpräsenz eben nicht alles um großbusige, blonde Frauen dreht, die uns ihr Silikon in die Kameralinse drücken, sondern um Mädels mit dicken schwarzen Brillen und einer Vorliebe für Videospiele, Comics und Hello Kitty. Und weil ich ein wenig versaut bin.
(via)
Morehans
21. Januar 2010
Was viele gar nicht wissen: Es gibt ein PC-Spiel mit mir in der Hauptrolle. Es trägt den Namen “Morehans” und entstand zu einer Zeit, in der das Casualgame Moorhuhn in aller Munde und auf aller Bildschirm war. Ich konnte dem Titel nie etwas abgewinnen und stand dem Trend stets skeptisch gegenüber, also lag es nahe, eine Persiflage zu kreieren. Wir griffen auf Fotomaterial von mir zurück, ich sprach ein paar Soundeffekte ein und Daniel schusterte daraus ein Spiel, das man rückwirkend betrachtet als semipeinliche Jugendsünde bezeichnen kann. Das “Hans” in Morehans basiert übrigens auf der Freeware “Hans Optimeiser” — einem zur damaligen Zeit nicht ganz unbekannten Tweaking-Tool, dem ich im wahrsten Sinne des Wortes mein Gesicht lieh. Verwirrend? Ja, selbst ich steige da heute nicht mehr wirklich durch. Lange Rede, kurzer Sinn: Download (650 KB, Jubiläums-Edition, 2006)
Ich würde ja gerne behaupten, wir waren jung und brauchten das Geld. Aber ehrlich gesagt wollten wir einfach nur unseren Spaß haben. Und den hatten wir — auch wenn ich die Resultate heute, fast zehn Jahre später, mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Peng, peng!
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11. Januar 2010It’s so bad oder: Frauen an den Nerd
11. Dezember 2009Die Bezeichnung Nerd hat in den letzten Jahren zwar an Relevanz gewonnen, aber im Gegenzug auch an Bedeutung verloren. Was früher tendenziell abwertend gemeint war, ist heute nahezu ein Kompliment. Das liegt jedoch nicht nur am Wandel der Gesellschaft, sondern auch am Vergessen der ursprünglichen Bedeutungen: Sonderling, Außenseiter, Fachidiot. Freunde, ich war schon lange ein Nerd, bevor es cool war, ein Nerd zu sein. Davon mal abgesehen ist man noch lange kein Nerd, wenn man über einen Twitter-Account verfügt, Google bedienen oder auf Erektionen zurückblicken kann, die im Zusammenhang mit Lara Croft stehen.
Heute stieß ich nun auf den ultimativen Test, mit dem jeder vermeintliche Nerd die Echtheit seiner (oder ihrer) Selbteinschätzung überprüfen kann.
Prince of Perversia
9. November 2009
In der Filmbranche ist es seit jeher gang und gäbe, Titel und Plots bekannter Hollywoodstreifen für die Pornoindustrie zu adaptieren. Als mehr oder weniger bekanntes Beispiel fällt mir spontan “Edward mit den Penishänden” ein, dessen Handlung ich an dieser Stelle nicht vertiefen möchte. Angewendet auf die Gamesbranche ist es nicht minder zielgruppenorientiert suchmaschinenrelevant niveaulos unterhaltsam, also habe ich — gemeinsam mit meinen Internetfreunden von Supertopic — folgende Titel zusammengetragen…
The Atomic Level of Porn
17. Oktober 2009Der Computer-Historiker Jason Scott befasst sich in seiner einstündigen Präsentation “The Atomic Level of Porn” mit der Geschichte der digitalen Pornografie. Es handelt sich um einen Mitschnitt seiner Session auf der Arse Elektronika 2009 in San Francisco. Sehr interessant und unterhaltsam zugleich. 0,03 Kb/s deluxe.
Edmund
10. September 2009
Ich habe lange überlegt, ob ich über das Freewaregame Edmund schreiben soll. Letztendlich entschied ich mich dafür, auch wenn ich gestehen muss, dass mir nicht ganz wohl bei der Sache ist. Das Spiel greift nämlich eine Thematik auf, die sehr ernst ist und besonders in Kombination mit einem Game einen unglaublich bitteren Nachgeschmack hinterlässt: Vergewaltigung, gefolgt von Selbstjustiz.
Erste Screenshots aus “The Sims 4“...
16. August 2009
…sind das natürlich nicht. Auch wenn der präpubertäre Nacktpatcher in mir das durchaus begrüßen würde.
The Women of Leisure Suit Larry
11. August 2009The Accidental Video Game Porn Archive
27. Juli 2009
Ich war nie besonders naturverbunden. Klar, als Kind ging ich schon gerne mal angeln oder schlug das Abenteuer-Zelt aus der YPS im Garten auf, allerdings fasste ich Würmer nur mit Handschuhen an und fiel stets in eine Art Totenstarre, sobald ich von Insekten umgeben war. Deswegen fuhr ich im Alter von 13 oder 14 Jahren mit gemischten Gefühlen zum Zeltlager, das alljährlich von der evangelischen Jugend in Dänemark veranstaltet wurde. Und wenn ich ehrlich sein soll, erinnere ich mich auch nur noch an drei Dinge, die dort passierten: meine Taufe, die aus absurden Spielen und Mutproben bestand; einen Jungen, der jeden Abend vor Publikum in seinem Zelt Smarties unter seiner Vorhaut versteckte und sie danach aß und an ein Gemeinschaftsspiel im großen Hauptzelt: zwei Betreuer (männlich und weiblich) mussten unter Anleitung der gröhlenden Menge diverse Positionen einnehmen, d.h. die beiden fungierten quasi als willenlose Gelenkpuppen. Das Resultat war so sicher wie das Amen in der Kirche — nennen wir sie Adam und Eva, denn die echten Namen sind mit entfallen, wurden zu eindeutigen Stellungen genötigt, die es problemlos in die Neuauflage des Kamasutra geschafft hätten.
Was ich mit dieser zu lang geratenen Einleitung eigentlich sagen will ist folgendes: es liegt in der Natur des Menschen, die gegebenen Mittel und Möglichkeiten für sexuelle Fantasien zu adaptieren. So werden beispielsweise im Accidental Video Game Porn Archive Szenen gesammelt, in denen sich Videospiel-Charaktere in eindeutig zweideutigen Positionen befinden. Ja, das ist alt, aber ich brauchte einen Anlass, um das mit den Smarties zu erzählen. Was der Typ wohl heute macht?
L4D Zoey Nacktpatch
16. Juni 2009
Manchmal muss man mit den Wölfen heulen. Glaubt mir — als ehemaliger Pommesbuden-Besitzer Gastronom kann ich ein Lied davon singen. Wenn jetzt also ein Nacktpatch — in Fachkreisen auch Nude Patch genannt — für das Spiel Left 4 Dead (kurz: L4D) erscheint, liegt dieser Download zwar weit unter meinem Niveau, spiegelt jedoch das Interesse der breiten Masse wider. Ich weiß wirklich nicht, warum Leute via Google nach einer Modifikation (kurz: Mod) suchen, die Zoey nackt darstellt. Der Patch ist zwar kostenlos, aber wie verzweifelt muss man bitte sein, eine entblößte Zoey auch nur annähernd sexy zu finden? Schlimm, schlimm.
Superlive
6. Juni 2009Ich halte nicht viel von LiveJournal. Allerdings werden dort im Millisekundentakt Bilder hochgeladen, die oftmals einen hohen Unterhaltungswert haben. Bei jedem Aufruf dieses Artikels wird die zuletzt bei LiveJournal veröffentlichte Grafik ausgelesen und dargestellt. Das ist wie RTL II Fernsehen. Nur besser.
Jean-Luc Pikant
15. Februar 2009Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Fragt mich bitte nicht, woher ich das habe. Ich würde eh lügen.

