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Over Games

Auriea Harvey & Michaël Samyn, zwei meiner persönlichen Indiegame Superheroes die beiden Menschen hinter Tale of Tales, hielten im diesjährigen Februar einen interessanten Vortrag am Art History of Games Symposium in Atlanta (Georgia, USA) über das was sie tun, und warum sie es tun. Spiele entwickeln nämlich.

Schon Michaëls beginnender Absatz ist angenehm selbstbewusst, da sich in der Indiegame-Szene wohl niemand so viel und oft vorwerfen lassen muss, auf Teufel komm raus nur artsy fartsy Videospiele zu entwickeln, wie er und Auriea:

“We are not rebels. What we make is perfectly logical to us. We are not reacting against games. We just don’t find them entertaining enough, not beautiful enough, not interesting enough, not immersive enough. We realize that this is a matter of taste. But we believe that many people share our taste. So we make games for them.”

Den Vortrag samt Folien kann man hier in Textform nachlesen. Dort lässt sich eine Videoaufzeichnung streamen und herunterladen.

Let’s make Art with Games!

Let's make art with games

Auf der diesjährigen Clash of Realities hatte ich das Vergnügen, mir einen Vortrag der Tale of Tales-Gründer Auriea Harvey und Michael Samyn anzuhören. Die Beiden setzen sich mit dem Kunstbegriff im Zusammenhang mit Videospielen auseinander und haben schon zahlreiche Games entwickelt — darunter auch das hochgelobte Adventure The Path.

Am 3. Juni hielten Harvey und Samyn einen Vortrag auf dem Festivals of Games in Utrecht (Niederlande), der nun auch online verfügbar ist. Hochinteressant!

Gratis: The Graveyard

The Graveyard

Tale of Tales verschenken zur Feier des Tages ihren Titel The Graveyard.

“The Graveyard is a very short computer game designed by Auriea Harvey and Michaël Samyn. You play an old lady who visits a graveyard. You walk around, sit on a bench and listen to a song. It’s more like an explorable painting than an actual game. An experiment with realtime poetry, with storytelling without words.”

Schnäppchen deluxe. Das Angebot gilt nur heute, also greift zu.

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The Path

The Path

Wer “The Endless Forest” aus der Schmiede von Tale of Tales schon kennt, wird verstehen, warum es mir schwer fällt zu beschreiben, was ihr neuestes Machwerk “The Path” eigentlich ist.

Ein Spiel, ja, aber ohne richtige Geschichte und ohne richtiges Ende, ohne Action und mit ungewöhnlichem Gameplay. Was ist es denn dann? Es ist ruhig, düster, melancholisch, hoffnungslos, poetisch, allegorisch und künstlerisch. Und etwas, auf das man sich einlassen muss. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache.

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