Superlevel

Artikel-Schlagworte: „Terry Cavanagh“

ChatChat

Angeblich verspeist Terry Cavanagh morgens, mittags und abends jeweils eine Dose Katzenfutter. An eurer Stelle würde ich diesem Gerücht jedoch keinen Glauben schenken, weil ich es mir soeben aus den Fingern sog, um eine fetzige Überleitung zum Flashgame ChatChat zu haben.

Bei Cavanaghs neuestem Werk handelt es sich um ein MMO, in dem man als Katze umherstreift, schnurrt, Mäuse fängt und sich mit anderen Katzen unterhält. Das ist total realistisch, liebenswert und niedlich, verliert aber bereits nach einigen Minuten seinen Reiz, da es nur wenige Dinge zu entdecken gibt. Ich vermisse Bäume, auf die man klettern kann. Und Paarungsrituale, um den Frust des Alltags beim Liebesakt mit sexy Katzenladies abzuschütteln. Und wo sind die Menschen, um deren Beine man schleichen kann, um Streicheleinheiten und Essensreste abzustauben? Das prangere ich an, Herr Cavanagh.

At a Distance

Mancher Querkopf ist bisweilen so zerstreut, dass sogar seine (oder ihre) Gehirnhälften nur noch über ein technisches Hilfsmittel, sagen wir, eine Netzwerkverbindung, wieder verknüpft und zusammengebracht werden können. In At a Distance tut man genau dies. Schuld daran ist Terry, dem wir auch schon Kopfschmerzen VVVVVV wegen verdanken.

Das Spiel, das aus zwei Gehirnhälften besteht, die miteinander verknüpft werden müssen, spielt man am besten mit seiner besseren Hälfte (oder einem Leidensgenossen, oder Mit-Nerd, seiner Wahl) an zwei nebeneinander stehenden Bildschirmen, weil man nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch zusammensehen muss, außer man steht darauf, sich wirklich jedes Detail mündlich zu übermitteln.

Einen Appetitanreger gibt es nach dem UmbrruC.-Hk-b̿̾̓̎ͪ̀̋͂͟-̔͛̑̽b̷ͣ̽̔ͥ̽̐͊ͪ͘-̷̡̾͌̄̽̏ͣ͐̎͘b̵̒̏̓ͩ-͒ͧ̑̃̆̅̀r̈͌͂̕u̿̈̓́ͬ̕c̋̍ͥͤ̄̀̊ͫh̡̅̎͑̐̀͠--”2(99/givekey3,Xxx

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Oíche Mhaith

Oiche Mhaith

Oíche Mhaith (irisch für “Gute Nacht”) erzählt die ebenso abgedrehte wie ergreifende Geschichte von Eimear, einem kleinen Mädchen in zerrütteten Familienverhältnissen: Sie kommt nach Hause, wird bereits von ihrer verärgerten Mutter erwartet und im Folgenden durch die dunklen Flure einer bedrückenden Heimat gescheucht.

Ohne jegliche Chance, die eigene Situation zu verändern, schlüpft der Spieler in Eimears Rolle und muss sich bis zur Eskalation dem Willen der verständnislosen Eltern beugen. Einziges wirkliches Spielelement bleibt dabei ein Puzzle auf halber Strecke, durch dessen Kombinationen Persönlichkeit und Dialogtext der Charaktere verändert werden können. Dass es auf diese Weise weniger ein Spiel als eine filmähnliche Sequenz auslösbarer Story-Elemente darstellt, macht das etwa zehn bis fünfzehn Minuten lange 2D-Flash-Abenteuer allerdings nicht weniger berechtigt, Aufmerksamkeit zu genießen.

Gut möglich, dass die Macher Tarry Cavanagh (VVVVVV) und Increpare (English Country Tune) persönliche Erfahrungen und Schicksalsschläge einfließen ließen. Dass Spiele als Kunstform und Mittel zur Selbstdarstellung bestens funktionieren, wäre hiermit jedenfalls erneut bewiesen. Also: Etwas Zeit nehmen, den Ton aufdrehen und spielen.

:(

Terry Cavanagh’s Super Meat Boy

Wie könnte Super Meat Boy wohl aussehen, wenn das Spiel von Terry Cavanagh entwickelt wwwurden wäre? Hm? Keine Ahnung? So. Die Interpretation von Terry Cavanagh ist eher als kleine Hommage eines Fans zu verstehen, erwartet also kein vollwertiges Spiel. Somit vergebe ich vollkommen subjektive und unangebrachte vier von fünf Fleischereifachverkäuferinnenzertifikate.

Graveyard Graveyard Revolution

Terry Cavvvvvvanagh schuf mit Graveyard Graveyard Revolution eine retroesque Mashup-Hommage an die Spiele Dance Dance Revolution und The Graveyard. Ihr steuert eine Pixeloma über einen Friedhof und könnt vor den Grabsteinen haltmachen, um die Verstorbenen mit einem Tänzchen zu ehren. Yeah, da wackelt das künstliche Hüftgelenk!

(via)

memrrtiks, suashem

memrrtiks, suashem

memrrtiks, suashem heißt Terry Cavanaghs neuester Highscore-Shooter und sollte von Menschen, die sich durch hektische und grelle visuelle Reize überfordert fühlen, gemieden werden.

Eure Aufgabe ist es, so lange wie möglich zu überleben. Dank dem ganzen Bildschirmflackern und den flinken Gegnern in Geister-Gestalt ist das gar nicht so einfach. Das Spiel erinnert von seinem Grundprinzip her an Bullet-Time, ist aber deutlich hektischer und frustrierender.

So erscheint ein nerviger Timer im Hintergrund, solltet ihr während dem Spiel euren alten Highscore überbieten. Auch die plötzlich auftauchenden Gegner-Wellen sorgen für regelmäßiges Ableben. Die Reaktionen zu dem Spiel sind gemischt — mir gefällts.

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Kozachok

Kozachok

Kozachok von Terry Cavanagh ist auf zwei Spieler ausgelegt. Um das Spiel zu gewinnen, müsst ihr mit einem Marker mindestens 50% der auf dem Spielfeld bestehenden Wände mit eurer Farbe markieren. Wer zuerst fünf Runden gewonnen hat, geht als Sieger aus der Partie hervor.

Da jedes Level unter enormen Zeitdruck absolviert werden muss, bricht sehr schnell Hektik aus, die den eigentlichen Reiz des Spieles ausmacht. Zusätzlich wird das ganze durch die Tatsache erschwert, dass ihr mit eurer Spielfigur nicht die des Gegners berühren dürft. Sonst endet die Runde unentschieden.

Neben dem simplen aber überzeugendem Spielprinzip sticht besonders der hervorragende Soundtrack von EvilWezil hervor.

(via)

VVVVVV

VVVVVV

Euer Raumschiff geht den Bach runter, der Teleporter spielt verrückt, die Evakuierung läuft schief und eure Crew wird an die entlegensten Ecken einer verlassenen Raumstation gebeamt. Eure Aufgabe in VVVVVV ist es nun, das Team wieder zu vereinen und dabei noch einen Ausweg aus dem ganzen Schlamassel zu finden.

Dafür stehen euch bei diesem simplen Platformer keine Waffen oder ähnliches zu Verfügung, auch Springen zählt nicht zu euren Fähigkeiten. Stattdessen könnt ihr mit einem Tastendruck die Gravitation ändern und so wahlweise an der Decke oder am Boden laufen.

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