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Kingdom Rush

Ich weiß gar nicht so genau, warum ich Kingdom Rush erst heute einen Artikel widme, denn das Spiel ist mir bereits seit Monaten bekannt, machte auf Anhieb einen guten Eindruck auf mich und landete immer wieder auf meinem Radar. Womöglich liegt es daran, dass ich das Genre der Tower Defense-Spiele generell eher mäßig spannend finde und es hier prinzipiell nur selten Erwähnung findet. Doch wenn ich mein subjektives Desinteresse beiseite lege, muss ich gestehen, dass Kingdom Rush tatsächlich einen ganz hervorragenden und somit empfehlenswerten Vertreter dieser Sparte darstellt. Ja, ich könnte sogar so weit gehen und es als nahezu perfektes Flashgame bezeichnen, sofern man nicht die Neuerfindung des Rades erwartet und lediglich etwas Zerstreuung sucht.

Was Kingdom Rush von der durchs Netz wütenden TD-Klonarmee abhebt, macht sich rasch bemerkbar. Sowohl Grafik als auch Sound (inklusive Sprachausgabe), Einstieg, Lernkurve und Spielerbindung durch zahlreiche Gegnerklassen, Upgrades und Achievements zeugen von gewisser Qualität, die schnell fesselt und das bekannte “Na gut, eine Runde noch!“-Gefühl hervorruft. Jedenfalls erging mir es so. Wer über ein iPad verfügt, kann Orks, Oger und Konsorten auch in der Seitenlage oder auf dem Klo vermöbeln. Bäm!

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Fail-Deadly

Ein weiser Mann sagte einmal: “Wenn zwei Weltmächte gleichzeitig untergehen, hatte mit Sicherheit Chuck Norris seine Fäuste im Spiel.” Wer diesen schlauen Spruch produziert hat? Keine Ahnung. Vielleicht habe ich ihn mir gerade auch nur ausgedacht.

Fakt ist jedenfalls, dass das Strategiespiel Fail-Deadly genau diesen Ansatz aufgreift und dem Spieler die Macht über zwei verfeindete Armeen verleiht, die er so lange miteinander beschäftigen muss, bis die Atomraketen gestartet wurden. Dafür werden Barracken, Heli-Pads, Power-Upgrades, Panzerfabriken und Abwehrtürme möglichst gleichmäßig unter den Fraktionen verteilt. Gewinnt eine Seite vor dem Atomschlag, ist das Spiel verloren. Klingt verquer, macht aber richtig Laune. Eine interessante Mischung aus Zufall, Geschick, Glück und … Rambo (ohne Messer).

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Sanctum

Tower Defense ist ja auch immer dasselbe: Auf einem Spielfeld werden Abwehrtürme so aufgestellt, dass die anrollende Gegnerwelle einen möglichst langen Weg bis zum Ziel zurück legen muss. Ihr Ziel sollte sie dabei nie oder nur in stark verringerter Anzahl erreichen. Sanctum, das ursprünglich als Unreal-Mod entwickelt wurde, bricht dieses simple Prinzip auf und lässt den Spieler aktiv an der Dezimierung der Feinde teilhaben. Oder einfacher gesagt: Jeder Alien kann auch mit der eigenen Waffe erledigt werden. Oder noch einfacher gesagt: Tom Builder wird zu Gordon Freeman, sobald man Enter gedrückt hat. Oder noch viel einfacher gesagt: Tower Defense auf schwedisch.

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Undead City

Undead City

Undead City ist eine simple Tower Defense-Variante, bei der es darum geht, Zombies am Überrennen bestimmter Stadtteile zu hindern.

Um den Untoten Einhalt zu gebieten, könnt ihr aus vier verschiedenen Einsatzkräften wählen — Pistole, Shotgun, Mine und Laserpistole. Diese lassen sich frei auf der Karte platzieren. Dabei solltet ihr darauf achten, eure Soldaten auf Objekte wie Autos, Häuser und Kisten zu stellen, da sie dort vor den Zombies in Sicherheit sind. Zwar verfolgen die Untoten stur die auf der Map gekennzeichnete Blutspur, können aber beim Anblick eines saftigen Soldaten diese auch mal für eine Zwischenmahlzeit verlassen.

Jeder erlegte Zombie lässt etwas Geld in eure Kasse fließen, mit dem ihr neue Kämpfer kaufen oder die Reichweite und Durchschlagskraft der Waffen verbessern könnt.

(via)

BigTree Defense

BigTree Defense

Noch so ein Ökospiel

Bei BigTree Defense handelt es sich um eine Abwandlung des klassischen Tower Defense-Genres. Dabei geht es darum, einen wachsenden Baum vor Insekten und Ungeziefer zu schützen und ihn beim Wachsen in seiner schädlichen Umwelt zu unterstützen.

Das wichtigste Element in dem Spiel ist Wasser. Ihr benötigt es, um Waffen zu bauen, zu wachsen und beim Regenerieren von Lebenspunkten. Mit jedem getöteten Insekt erhaltet ihr ein paar Tropfen der wertvollen Flüssigkeit. Zusätzlich könnt ihr zwischen den einzelnen Leveln euer Waffenarsenal vergrößern und mit gewonnen Punkten die Verteidigung verbessern.

Sandcastle

Sandcastle

Bei Sandcastle handelt es sich im Grunde um ein simples Tower-Defense-Game, welches im Mittelalter angesiedelt ist. Eure Aufgabe ist es, das Dorf zum Fuße eurer mächtigen Burg vor den herannahenden Kriegsschiffen des Feindes zu verteidigen. Dabei steht euch das klassische Waffenarsenal des dunklen Zeitalters zu Verfügung: Steine, Bleistifte, Bananen-Raketen, Kieselstein-Bomben, Tennisbälle und Seife. Die stellenweise ungenaue Mausabfrage und die Tatsache, dass eure Burg anscheinend unzerstörbar ist, dämpfen den Spielspaß etwas — ändern aber nichts daran, dass Sandcastle ein netter Zeitvertreib für zwischendurch ist.