Werte Zielgruppe, Internetzfreunde und Zaungäste. Die Superlevel-Crew ist natürlich auch bei Twitter vertreten, also solltet ihr schleunigst die folgenden Buttons liebkosen. Der nächste Weltuntergang kommt bestimmt — und wir werden allen Followern auf unserem Raumschiff Asyl gewähren. Versprochen!
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“…was born because we always thought that it would be really fun if what people comment in Twitter could turn real. You know, from the serious stuff twitters sometimes talk about, to the really nonsense tweets people make daily. So we decided to start working on this idea, and that’s how Tweet Land was born. We have now advanced a lot and are really excited, but our resources are limited. So we need your help to make Tweet Land what everybody of us dream of.”
Die Idee stieß rasch auf positive Resonanz und bei Kickstarter füllte sich binnen kurzer Zeit die virtuelle Portokasse des Entwicklerteams aus Costa Rica. Fein, Fein. Aber da mich in der Vergangenheit kein auf Twitter basierender Spielplatz länger als 15 Minuten fesseln konnte, hält sich meine Vorfreude in Grenzen — auch wenn ich gestehen muss, dass Konzept und Stil absolut in mein Beuteschema fallen. Jetzt heißt es abwarten und Tee twittern.
“Hinter dir! Ein dreiköpfiger Tweet!”
“…makes a small deck of online trading cards based on your mutual friends on Twitter — those that follow you back.”
Yeah, Twitter-Quartett! Nachdem man (s)einen Twitternamen übermittelt hat, wird aus der Liste der Follower ein Kartendeck generiert. Danach spielt man fünf Runden, in denen es gilt, den vermeintlich besten Wert einer Karte zu wählen. Eine schöne Idee, die leider recht schnell langweilig wird, da man nur gegen sich selbst antreten kann. Es fehlt definitiv ein Herausforderungsmodus, aber vielleicht wird der ja noch nachgereicht. 1337 Follower — Stich!
SiON140 ist ein MML-Editor, mit dem sich Retroklänge komponieren und via Twitter verbreiten lassen.
“Music Macro Language (MML) is a music description language used in sequencing music on a number of computer and video game system platforms.”
Tweets mit dem Hashtag #sionmml werden auf der Seite angezeigt und können abgespielt werden. Ich beherrsche diese Sprache zwar nicht, kann also keine Eigenkreationen beitragen, bin aber von den Resultaten fasziniert. Kopiert z.B. mal die folgenden drei Zeilen…
#A=[grgf]3gb-gf;#B=l12<[gfdc>b-gb-4g4]3f6g;
t155Br1.l16o3$AAAA[A(5)]AAA(7)A(5)AA;
B(-5)r2l16%2s63q3[c]8r2$crcc;o3[gb-<c|l12dfg]3d4g4
…ins Eingabefeld des Editors und hört’s euch an. Geekmusik deluxe! Wer es etwas komplexer (inklusive Interface) mag, wird mit MMLTalks seine Freude haben. Ich versteh’ nur Bahnhof. Und liebe es.
(via)
Pretweeting ist eine von diesen naheliegenden Ideen, auf die man auch selbst hätte kommen können. Das Spielprinzip ist denkbar einfach: #buzzwords auf Twitter fungieren als Aktien, die man kaufen und verkaufen kann. Nicht mehr und nicht weniger. So kann man z.B. in Dauerbrenner wie and ($134.67) investieren oder darauf spekulieren, dass fabu ($0.00) eines Tages nach oben schießt.
“You get $10,000.00 to start buying words, and have 1000 slots available in your portfolio. Most words only take one of these slots (•), but popularly held words can take up to 5 (•••••).”
Auch auf die Gefahr hin gegen das Gesetz zu verstoßen, da Insidergeschäfte bekanntlich verboten sind, rate ich euch zum Kauf von Fabu-Aktien. Laut meiner Quelle werden die in den nächsten Tagen um 500% zulegen.
Mit Twitter verbindet mich gewissermaßen eine Art Hassliebe. Einerseits finde ich es unglaublich dämlich, andererseits erlaubt der Service durch seine API viele nette, lustige Spielereien. Bet Your Followers ist so eine Spielerei, die mir aus mehreren Gründen zusagt.
“Bet Your Followers is a Twitter game to lets you gamble your followers as currency.”
Im Endeffekt handelt es sich dabei um ein Glücksspiel, bei dem die Follower als Einsatz dienen. Im ersten Schritt erlaubt man der Applikation den Zugriff auf den eigenen Account. Danach wählt man aus der Liste seiner Follower fünf Personen aus, auf die man gut verzichten kann.
Neugierig wie ich bin, interessiere ich mich natürlich für unsere Leser. Nun gut, damit meine ich jetzt nicht unbedingt das Alter, den Wohnort und die Schuhgröße. Nein, mich interessieren die schmutzigen Details. Geheimnisse, Vorlieben, Laster. Und wo verbergen sich diese Informationen? Richtig, in der Zwischenablage. Als her damit. Drückt einfach Strg+V (bzw. Apfel+V) und bestätigt mit Enter. Danke.

Wer als Entwickler den Wunsch nach 15 Minuten Tagen Ruhm verspürt, sollte diesen Gedanken verwerfen… oder eine niedliche Twitter-Applikation basteln. Peng, peng!
Wie man bei @lucasartsgames lesen kann, wird LucasArts kommenden Montag fantastische Neuigkeiten für Old School-Fans verkünden.
“Amazing news coming Monday! Super excited! You have no idea how tough it is not to start yelling about it! But it’s secret! Until Monday!”
(…)
“I don’t want to tease, it is just tough not to say anything! I might be tempted, however. Have to think about it over the weekend. ;)”
(…)
“Okay, we will do hints. It is awesome news for our old school fans. (anything more direct might get me in trouble)”
Oha, man darf gespannt sein. Spekulationen?
TweetCraft ist ein kostenloser InGame-Twitter-Client für World of Warcraft mit recht interessanten Features. Neben dem normalen Lesen und Schreiben von Tweets innerhalb des Spiels, können beispielsweise Screenshots direkt via TwitPic veröffentlicht werden. Des Weiteren gibt es optionale Automatisierungen, wie z.B. das Übermitteln einer Statusmeldung beim Betreten einer Instanz oder im Falle eines Sieges.
Wir hatten jetzt Twitter-Apps für den IBM PCjr und den C64. Beides großartig, keine Frage. TwypeWriter setzt dem Ganzen jetzt die Krone auf.
“We thought it appropriate to allow Twitter to be more than just an on monitor phenomena. To accomplish this we have combined an Arduino, Ethernet Shield and typewriter. We added a little bit of solder (we’re spoofing keystrokes) and some coding and what we have is a twitter monitoring machine.”
Haha, grandios.
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Bei manchen Geek-Projekten wird mir ganz warm ums Hertz. Breadbox64 ist so ein Projekt.
“BREADBOX64 is a twitter client for the C64/128 which allows you to tweet from a real C64 and show your friends timeline.”
Haha, das ist so großartig. Johan Van den Brande bietet die Software zwar zum Download an, aber für den Betrieb wird ein Ethernet Adapater (MMC Replay Cartridge) benötigt, den wohl kaum jemand von uns sein Eigen nennt. Wer auf reale Hardware verzichten kann bzw. muss und Breadbox64 dennoch in Aktion erleben möchte, kann die Software alternativ mit dem C64-Emulator Vice starten. Theoretisch. Praktisch konnte ich keine Verbindung herstellen, aber vielleicht gelingt es euch ja.
Ich sitze gerade an der “Über Superlevel”-Seite und kam direkt beim einleitenden Satz “Superlevel ist…” ins Stocken. Es ist gar nicht so einfach, das eigene Blog objektiv zu umschreiben. Ja, klar, rein sachlich betrachtet ist Superlevel ein Blog über Spiele und Spielkram, aber das klingt mir zu emotionslos. Davon mal abgesehen finde ich es viel interessanter, wenn die Leser des Blogs die richtigen oder auch falschen Worte finden. Aus diesem Grund halte ich mich bedeckt und überlasse es euch, Superlevel zu umschreiben. Wer mag, kann einfach folgenden Satz vervollständigen und als Tweet übermitteln. User generated testimonials. Quasi.
Der Twitter-Account @Superlevel_ist spiegelt somit die (anonyme) Meinung der Leser wider und muss nicht zwangsläufig mit der unseren, geschweige denn der Realität, übereinstimmen. Eine Auswahl der Tweets (nein, nicht zwangsläufig nur die positiven) werden wir dann später unter “Über Superlevel” aufführen.
Wenn ein twitternder Affe mehr Aufmerksamkeit erhält, als die meisten menschlichen Anhänger des Services, ist das in meinen Augen ein cleverer Marketing-Schachzug. Oder eine großartige Gesellschaftssatire. Oder beides. Okay, natürlich kann man sich darüber streiten, ob es ethisch verwerflich ist, einen Affen zum selbigen zu machen — aber letztendlich reduziert uns das Experiment auf das was wir sind: Bananen. Ich habe das Gefühl, der Antwort nach dem Sinn des Lebens noch nie so nah gewesen zu sein. Danke, Jimmy.

Twittjr ist ein Twitter-Tool für den IBM PCjr, der 1984 auf den Markt kam und über beachtliche 4.77 MHz verfügte. Das Programm wurde in Basic geschrieben…
100 OPEN “COM1:1200,N,8,1″ AS #1
110 PRINT #1, “AT E0 S7=25″
120 LINE INPUT “Enter initial search string: “; SEARCH$
130 IF SEARCH$ = “” THEN SEARCH$ = “twitter”
140 LINE INPUT “Use answer mode (y/n)? “; ANS$
150 IF ANS$ <> “y” THEN LINE INPUT “Number to dial: “; DIAL$
160 IF ANS$ = “y” THEN GOTO 170 ELSE GOTO 180 (…)
…und funktioniert in Kombination mit einem integrierten 300 Baud-Modem. Fantastisch!
Zeit für ein erstes Resümee zur Aktion “User Generated Textadventure“. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden 655 Tweets übermittelt. Das klingt ganz ordentlich, aber es gibt ein hausgemachtes Problem, das natürlich vorhersehbar war. Da die Tweets anonym übermittelt werden, gibt es auch keine Hemmschwelle in Bezug auf die Inhalte. Daraus resultiert eine Dominanz von Sex, …
…Gewalt…
…und Rauschmittelkonsum.
Den Großteil dieser Tweets empfinde aber durchaus als amüsant — komplett niveaulose Ausreißer…
…bilden eher die Ausnahme.
Wir präsentieren an dieser Stelle Phase 1 des Projektes “User Generated Textadventure”. In dieser ersten Phase wird der sogenannte Parser generiert, d.h. ihr bringt dem Textadventure das Laufen bei.
Alle übermittelten Kommandos werden als Tweets gespeichert. Damit der Parser Gegenstände als solche erkennt, machen wir von #hashtags Gebrauch, wie sie bei Twitter üblich sind (z.B. untersuche #baum oder benutze #schlinge mit #hals).


